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"Wir stehen zu unseren deutschen Standorten"

Vorstandsvorsitzender Dr. Schneider vor den Bayer-Jubilaren
Betriebsrat Gipperich: "Soziale Verpflichtungen berücksichtigen"
Veröffentlicht: 31.10.1999 // Quelle: Bayer AG

"Wir stehen zu unseren deutschen Standorten und ihren Beschäftigten und deshalb kämpfen wir für bessere Rahmenbedingungen", betonte Dr. Manfred Schneider, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, anlässlich des traditionellen Festes der Neujubilare. Nur wenn die Politik grundlegende Verbesserungen schaffe und Nachteile gegenüber den internationalen Konkurrenten ausgleiche, sei eine nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und damit von Arbeitsplätzen möglich. Für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung forderte Schneider einen Abbau der Steuerlast. Er wies darauf hin, dass Deutschland im internationalen Vergleich weiterhin einen der höchsten Steuersätze habe.

In der Kölner Messe wurden am Samstag, 30. Oktober 1999, all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die seit 25 oder 40 Jahren dem Unternehmen angehören. In diesem Jahr sind dies 2.717 Beschäftigte. Schneider dankte allen, die mit ihrer Arbeit und ihrer Leistung zum Erfolg von Bayer beitragen: "Sie haben - jeder an seinem Platz - mitgeholfen, das Unternehmen zu jenem Weltkonzern zu machen, zu dem wir inzwischen gewachsen sind."

Eingehend auf die aktuelle wirtschaftliche Situation bei Bayer bezeichnete der Vorstandsvorsitzende den bisherigen Verlauf des Jahres 1999 als "wie erwartet nicht einfach". Während das Geschäft in Übersee und speziell in Asien sehr erfreulich war, habe Bayer im Inland so gut wie keine Belebung verspürt. Es habe sich erneut gezeigt, dass bei den Restrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen keine Pause eingelegt werden dürfe. Dazu gehöre nicht nur die Optimierung der Geschäftsstruktur. Auch die Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat über eine Neuregelung der freiwilligen übertariflichen Zahlungen seien unter dem Aspekt der langfristigen Stärkung des Wettbewerbs und damit auch der Arbeitsplatzsicherung zu sehen. Schneider: "Ich weiß, wie schwierig diese Gespräche sind. Deshalb ist es bemerkenswert, dass sie in einer konstruktiven Atmosphäre stattfinden." Er sei zuversichtlich, dass es zu einer für beide Seiten tragfähigen Lösung kommen werde.

Mit Blick auf die unternehmenseigenen Wohnungen erläuterte der Vorstandsvorsitzende, dass derzeit verschiedene Optionen geprüft würden. "Ich kann verstehen, dass sich die Mieter und Beschäftigten deswegen Gedanken und auch Sorgen machen", sagte Schneider. Er versicherte: "Wie immer die endgültigen Lösungen aussehen werden - bei jeder wird die BayWoGe weiter Vertragspartnerin der Mieter bleiben."

Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Erhard Gipperich ging in seiner Ansprache an die Jubilare ebenfalls auf die Diskussion um die Zukunft der unternehmenseigenen Wohnungen ein. Bayer habe erklärt, bei Veränderungen der BayWoGe Aspekte der sozialen Verpflichtung zu berücksichtigen. Gipperich appellierte in diesem Zusammenhang an den Vorstand, diese Aspekte bei seinen Entscheidungen zu bedenken. Es müssten "Lösungen gefunden werden, die der sozialen Tradition des Unternehmens entsprechen."

Über die Verhandlungen zur übertariflichen Bezahlung sagte der Betriebsratsvorsitzende: "Das Wesentliche für uns alle ist, dass wir von unserem Arbeitgeber ein berechenbares monatliches Einkommen beziehen." Sicher komme es in den nächsten Wochen zu einem vernünftigen Kompromiss mit fairen Übergangsregelungen. Es sei daran gedacht, Teile einer variablen Einkommenskomponente in monatlichen Festbeträgen zu gewähren. Das habe den Vorteil, dass diese Gelder in die Berechnung der Altersversorgung mit einfließen würden.

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