Die Elfen beim HC Leipzig - keine Punkte abzugeben - Leverkusen


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Die Elfen beim HC Leipzig - keine Punkte abzugeben

Veröffentlicht: 04.09.2013 // Quelle: Handball-Elfen

Für die Elfen steht nach dem enttäuschenden Bundesliga-Start in eigener Halle gegen den VfL Oldenburg (25:33) schon vier Tage später der nächste Härtetest auf dem Programm. Am Donnerstag (5. September/19.30 Uhr) muss das Team von Cheftrainerin Heike Ahlgrimm beim selbsternannten Titelanwärter HC Leipzig antreten. "Wir fahren nicht dorthin, um einfach so zwei Punkte abzuliefern", sagt Ahlgrimm: "Wir wissen, dass wir es besser können als gegen Oldenburg, und wir wollen es auf jeden Fall in Leipzig auch besser machen." Die Tatsache, dass die nächsten Wochen den Elfen ein straffes Programm abverlangen, wertet "Ahli" sogar als Vorteil: "Wenn es Schlag auf Schlag geht, haben wir nicht so viel Zeit zum Grübeln."

Am Montag hat sich die Mannschaft gemeinsam noch einmal das Spiel gegen Oldenburg angesehen und die Fehler analysiert. "Wir wissen, was wir falsch gemacht haben", sagt Heike Ahlgrimm. Vor allem in kämpferischer Hinsicht hatte die Partie am Sonntag einiges zu wünschen übrig gelassen, zudem wirkte die Mannschaft sowohl im Abwehrverhalten als auch im Spielaufbau ab Mitte der ersten Halbzeit konfus und planlos. Dennoch soll am Donnerstag der Knoten platzen, davon ist auch Anne Jochin fest überzeugt. Die mit acht Toren gegen Oldenburg erfolgreichste Elfen-Werferin, nach einem Jahr vom insolventen Frankfurter HC nach Leverkusen zurückgekehrt, versichert, dass "wir auf jeden Fall anders auftreten werden als am Sonntag. Wir wollen an die guten Spiele in der Vorbereitung anknüpfen." In der Torjägerliste der Liga ist Jochin nach dem ersten Spieltag Fünfte, ihr Comeback ist ein deutlicher Gewinn für die Elfen.

In der Tabelle finden sich die Elfen nach dem ersten Spieltag auf dem siebten Platz wieder - auf dieser Position hätte man am Ende der Saison die Meisterrunde knapp verpasst. Die ist aber nach wie vor der Anspruch und das erklärte Ziel von Heike Ahlgrimm und ihrer Mannschaft, obwohl die nächsten Aufgaben nicht unbedingt einfacher werden. Nach dem Spiel in Leipzig kommt am Sonntag der Buxtehuder SV in die Smidt-Arena, danach folgt das Auswärtsspiel in Trier, ehe am 15. September das Starensemble des deutschen Meisters Thüringer HC in Leverkusen antritt. Dass der nächste Elfen-Gegner Leipzig nach den Worten seines Managers Kay-Sven Hähner der mit in- und ausländischen Hochkarätern gespickte Truppe von Trainer Herbert Müller die Meisterschaft streitig machen wird, kann sich Heike Ahlgrimm zwar nicht so recht vorstellen, aber: "Die einzige Mannschaft, die dem THC vom Kader her theoretisch Paroli bieten kann, ist sicher der HCL."

Um die neue Spielführerin Karolina Kudlacz herum gruppiert sich beim HC Leipzig eine Ansammlung illustrer Namen. Maura Visser, die aus Ljubljana (Laibach) zurückgekehrte Linkshänderin Susann Müller, Saskia Lang, Karolina Szwed-Orneborg, Luisa Schulze und Anne Hubinger geben dem Rückraum eine enorme Durchschlagskraft, hinzu kommen die Ex-Elfe Anne Müller am Kreis sowie Natalie Augsburg auf Linksaußen. Fraglich bleibt, wie der HCL den Wechsel im Tor verkraftet, das Spielführerin Katja Schülke wegen ihrer Schwangerschaft vorerst geräumt hat. Für sie kam Melanie Herrmann aus Frankfurt/Oder. Im ersten Saisonspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach wurde Leipzig seiner Favoritenrolle jedenfalls gerecht: Das Team von Trainer Thomas Orneborg gewann beim Aufsteiger mit 28:19.


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