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Kira Biesenbach gewinnt U23-EM-Silber

Veröffentlicht: 14.07.2013 // Quelle: TSV Bayer 04

Siebenkämpferin Kira Biesenbach hat ihre erste 6.000-Punkte-Saison mit einer EM-Medaille gekrönt. Bei der U23-Europameisterschaft im finnischen Tampere gewann die TSV-Athletin mit 5.946 Punkten Silber.
„Klar, wäre ich überall gerne einen Tick besser gewesen. Aber hier zählt nur die Medaille. Dass ich nicht mehr Punkte gemacht habe, ist heute völlig egal“, sagte Kira Biesenbach. In Ratingen hatte sie sich auf 6.185 Punkte gesteigert und sich damit für die Weltmeisterschaft in Moskau (10.-18.08.) qualifiziert.
Jetzt genoss die 21-Jährige mit dem Silbermedaillengewinn ihren bislang größten Triumph.
Der U23-EM-Siebenkampf startete für Kira Biesenbach mit 13,78 Sekunden und der Gesamt fünftbesten Zeit über 100 Meter Hürden, - nur acht Hundertstelsekunden langsamer als Bestzeit. Im Hochsprung ließ die 20-Jährige gegenüber ihrem Rekordsiebenkampf in Ratingen (6.185 P.) mit übersprungenen 1,72 Meter Punkte liegen. Ihre Kugel flog auf gute 13,13 Meter. Die 200 Meter rannte die Deutsche Siebenkampfmeisterin in 23,72 Sekunden.
Der zweite Tag begann für Kira Biesenbach mit 6,26 Metern im Weitsprung. Sie schob sich vor auf den Silberrang und verteidigte diesen mit 35,28 Metern im Speerwurf. Nach 2:21,26 Minuten war die Silbermedaille gesichert. „Ich wollte bloß vor der Ukrainerin ins Ziel. Ich konnte an nichts anderes mehr denken“, sagte Kira Biesenbach, die sich 21 Hundertstel vor Bronzemedaillengewinnerin Anastasiya Mokhnyuk ins Ziel rettete.

Alina Biesenbach wurde mit 5.506 Punkten Zehnte. Über 100 Meter Hürden lief sie 14,75 Sekunden. Im Hochsprung floppte die 21-Jährige über sehr gute 1,78 Meter. Ihre Kugel flog mit 13,14 Meter am fünftweitesten in der Siebenkampfkonkurrenz. Nach 26,12 Sekunden stoppte die Uhr über 200 Meter. Im Weitsprung maß am zweiten Tag ihr weitester Sprung 5,62 Meter. Ihr Speer landete bei 39,36 Meter und über 800 Meter lief sie 2:24,42 Minuten. „Ich bin Zehnte geworden und damit sehr zufrieden“, sagte Alina Biesenbach.

Hochspringer Mateusz Przybylko floppte über eine neue Besthöhe und wurde mit 2,24 Meter Fünfter. Sein Trainer Hans-Jörg Thomaskamp war mit der Vorstellung seines Schützlings sehr zufrieden. „Matze hat das heute fantastisch gemacht. Das war ein gigantischer Wettkampf. Ich kann mich nicht an ein derartig hochkarätiges U23-EM-Finale erinnern“, sagte der Coach.
Es gewann der von ihm trainierte Douwe Amels aus den Niederlanden mit 2,28 Metern vor dem höhengleichen Russen Danill Tsyplakov, Adónios Mástoras (2,26m | Griechenland) und Allan Smith (2,26m | Griechenland).
„Bei 2,26 Metern war Matze im Ersten drüber. Das war nur leicht mit der Ferse touchiert. Sehr schade, das wäre die Medaille gewesen. Aber trotzdem ein sehr sehr guter Wettkampf von Matze. Er hat sich durchgebissen und konstant gute Sprünge gezeigt“, lobte Hans-Jörg Thomaskamp.

200-Meter-Spezialist Robin Erewa verpasste um die Witzigkeit einer Hundertstelsekunde das Finale der schnellsten acht Junioren. In 21,02 Sekunden belegte er nach den Vorläufen den neunten Rang.
Und diese eine Hundertstelsekunde ärgerte ihn auch über 4x100 Meter. Robin Erewa lief mit seinem Staffelkollegen zu einem neuen Deutschen U23-Rekord (38,88 Sekunden), schrammte aber um eine Hundertstelsekunde an Edelmetall vorbei. „Das sind ja nur ein paar Zentimeter. Da kann man gar nicht sagen, was wir hätten besser machen können“, sagte Robin Erewa.

Indes musste der Johannes Hock seinen Zehnkampf abbrechen. Eine alte Verletzung ist wieder aufgebrochen und die Schmerzen im Ellenbogen wurden zu stark. „Nach dem durchwachsenen ersten Tag habe ich mit meinem Trainer Axel Berndt beschlossen, dass es keinen Sinn mehr macht. Das Risiko eines Sehnenabrisses wäre zu groß“, erklärte Johannes Hock. „Ich habe in diesem Jahr gelernt, wann es Zeit ist, vernünftig zu sein.“
Nach dem ersten Zehnkampftag lag der 21-Jährige auf Rang sieben. Er startete seinen U23-EM-Zehnkampf in 10,93 Sekunden über 100 Meter. Sein weitester Sprung maß 7,06 Meter. Im Kugelstoßen spielte er seine Stärke aus und stieß die Kugel auf 14,99 Meter. Im Hochsprung schied er mit 1,83 Meter leider zu früh aus. Mit Wut im Bauch flog er in neue Bestzeit von 49,61 Sekunden über die Stadionrunde und übernachtet nach fünf Disziplinen auf Rang sieben. „Die fünf Wochen Pause zwischen den Nationals und der EM waren verdammt wenig. Ich spüre jeden Knochen und alles tut doppelt weh“, erklärte der Student der University of Texas. In Eugene bei den Nationalen College- Meisterschaften hatte der Leverkusener Gold gewonnen mit persönlicher Rekordpunktzahl von 8.293 Punkten.
„Ich hatte ein Wahnsinns-Jahr, bin in eine neue Dimension vorgestoßen und habe große Siege gefeiert. Es ist natürlich Schade und enttäuschend, dass ich in Tampere nicht noch ein Sahnehäubchen auf die Saison setzten konnte. Aber wer viel wagt, der verliert auch mal. Der Akku ist leer, nach so einer Saison auch verständlich. Aber ich wollte es versuchen und bei diesem Versuch ist es eben geblieben. Das ist kein Beinbruch, für mich war die U23-EM eine Erfahrung“, sagte der Schützling von Axel Berndt.

Hammerwerfer Paul Hützen erreichte das als Ziel gesetzte Finale nicht. Mit 64, blieb der 22-Jährige in der Qualifikation am Donnerstagmorgen unter seinen Möglichkeiten. In der laufenden Saison hatte sich der Schützling von Helge Zöllkau auf 69,44 Meter gesteigert und liegt damit auf Platz elf im U23-Europaranking.


Ort aus dem Stadtführer: Biesenbach

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