Gemeinsam gegen multiresistente Erreger: Stadt ist Mitglied im MRE-Netzwerk


Archivmeldung aus dem Jahr 2012
Veröffentlicht: 21.12.2012 // Quelle: Stadtverwaltung

Multiresistente Erreger (MRE), bei denen viele der gängigen Antibiotika nicht mehr wirksam sind, stellen Ärzte und Pflegepersonal in Krankenhäusern, aber auch in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens vor besondere Herausforderungen. Um diese Herausforderungen besser bewältigen zu können, hat sich das "mre-netz regio rhein-ahr" gegründet. Sein Ziel: Durch eine möglichst enge Verzahnung von Abläufen und eine Harmonisierung von Hygienestandards ein Optimum der Patientensicherheit zu erreichen. Die Stadt Leverkusen hat sich jetzt dem mre-netz-regio rhein-ahr angeschlossen.

Im Netzwerk soll gemeinsam und mit wissenschaftlicher Begleitung des Universitätsklinikums Bonn ein einheitliches, qualitätsgesichertes Vorgehen erarbeitet werden, um die Verbreitung von Problemkeimen in Krankenhäusern, Rehakliniken, Arztpraxen, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie in Rettungs- und Transportdiensten zu verhindern. Eine Vernetzung der Projektteilnehmer auf allen Ebenen soll die Kommunikation zwischen den Einrichtungen fördern und eine optimierte Patientenversorgung ermöglichen.

Die "mre-netz regio rhein-ahr" beschäftigt zwei ärztliche MRE-Koordinatoren und nutzt die wissenschaftliche Infrastruktur und Expertise des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit am Universitätsklinikums Bonn. Mitglieder sind neben der Stadt Leverkusen, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Erft-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, die Bundesstadt Bonn, die Stadt Köln, sowie aus Rheinland-Pfalz der Kreis Ahrweiler und der Landkreis Neuwied.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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