Neujahrsempfang 2012 der AWO Leverkusen


Archivmeldung aus dem Jahr 2012
Veröffentlicht: 14.01.2012 // Quelle: Stadtverwaltung

Auf dem gestrigen Neujahrsempfang in der AWO-Begegnungsstätte "Treffpunkt Rheindorf", Königsberger Platz 28 hielt Bürgermeisterin Josefa Lux folgende Rede:

"Sehr geehrte Frau Altenkamp,
sehr geehrter Herr Viertel,
sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Einladung zum Neujahrsempfang der AWO Leverkusen.
Als 1. Bürgermeisterin von Leverkusen überbringe ich Ihnen sehr gerne die Neujahrsgrüße der Stadt. Ich freue mich, heute bei Ihnen zu sein.

Der Jahresrückblick stand wieder im Zeichen der Euro- und Währungskrise. Dabei geht es um öffentliche Schulden in Milliardenhöhe, die den Normalbürger schwindelig machen. Mehrheitlich wird die Lösung im Sozialabbau gesucht und drastische Einsparungen bei den Sozialleistungen gefordert.

Leverkusen hat sich im Vergleich mit anderen Städten zwar recht achtbar behauptet. Die Arbeitslosigkeit ist mit 7,4% im Dezember nahezu stabil geblieben. In den Analysen gilt Leverkusen als eine Stadt mit wirtschaftlicher Zukunft und "stabile Großstadt mit hohem Familienanteil." Doch ist das ein Grund, um sich zurückzulehnen?

Die AWO als großer Sozialverband sieht da genauer hin. Nicht umsonst hat sie den Leitspruch "Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt."

Arbeitslosenquoten sagen leider nichts über die wirtschaftliche Lage der Arbeitenden aus. Nicht jeder Job trägt auch den Lebensunterhalt. Und eine Stadt mit hohem Familienanteil muss ständig Anstrengungen unternehmen, um das Potential junger Menschen auch zu entwickeln und zu fördern. Gleichzeitig müssen wir uns dem demografischen Wandel stellen.

Auch wenn die Arbeitslosenquote in Leverkusen insgesamt geringfügig gesunken ist, so gibt es doch gravierende Unterschiede: die Zahlen in den verschiedenen Stadtteilen liegen zwischen 2,9% und 13,4%.

Hinter dieser Statistik, genauso wie hinter den so genannten "Bedarfsgemeinschaften" verbergen sich Menschen. Die Zahl der Hartz-IV- Empfänger weist rund 7.600 Haushalte aus, darunter 2.100 mit Kindern. Mehr als 3.600 Kinder unter 15 Jahren gehören dazu. Diese Menschen dürfen wir nicht zurück lassen.

Auch die demografische Entwicklung stellt eine große Herausforderung dar.
Die EU hat 2012 zum "Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen.
Hier vor Ort hat die Arbeiterwohlfahrt schon lange das Thema Altern im Blick und entwickelt neue Instrumente, damit Senioren so lange es geht zuhause leben können. Gerade Dank Ihnen, den ehrenamtlich Aktiven, gibt es eine Reihe von Angeboten für Senioren, die diesen Stadtteil lebenswerter machen.

Das Projekt "Betreutes Wohnen zuhause", ein Besuchsdienst zur Unterstützung pflegender Angehöriger, und das Betreuungscafé für demenzkranke Menschen wären ohne die mehr als 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht denkbar.
Der "Treffpunkt Rheindorf" hat sich verdient gemacht um eine aktive Nachbarschaftshilfe mit kompetenter Unterstützung. Örtlich und gesellschaftlich liegt er im Herzen von Rheindorf.

Bedanken möchte ich mich dafür, dass Sie auch für die Arbeitsgruppen der "Sozialen Stadt Rheindorf" unkompliziert und bereitwillig Räume zur Verfügung stellen.

Eine lebenswerte Stadt ist nur möglich durch das Zusammenwirken Vieler.
Deshalb wurden die Gestaltung einer Bürgergesellschaft, der Integration und des demografischen Wandels und die Förderung von Familien zu den Stadtzielen 2012 erklärt. Dazu zählt insbesondere die Verantwortung für Familie und Bildung, eine gezielte Jugendpolitik wie auch eine aktive Seniorenpolitik. Wir wollen mehr familien-, kinder-, jugend- und seniorenfreundliche Lebensräume schaffen.
In der AWO haben wir dabei einen verlässlichen aktiven Partner.

Bürgerschaftliches Engagement ist eine wichtige Ressource unserer Stadt. Es schafft Gelegenheit zu Begegnung und Kommunikation, erzeugt Wertschätzung und Solidarität zwischen Alt und Jung. Dieser Wert taucht in keiner Statistik auf. Er ist ein Schatz, der sich nicht in Euro und Valuta beziffern lässt.

Für Ihr Engagement danke ich Ihnen im Namen der Stadt Leverkusen recht herzlich.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Glück und Zufriedenheit für das Neue Jahr.
Vielen Dank."


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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