Die jährliche Gedenkstunde am Platz der Synagoge in Opladen gilt der Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht von 1938. Damals wurde auch die Opladener Synagoge von den Nazis geschändet und niedergebrannt. Daran und an die Verschleppung und Ermordung vieler jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Leverkusen soll mit dieser Veranstaltung erinnert werden. In einer Feierstunde wird Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn am Dienstag, 9. November, 13.30 Uhr, am Platz der Synagoge der Opfer von Gewalt, Verfolgung und Rassenhass gedenken und zu Frieden und Toleranz mahnen. Vertreter aller Leverkusener Religionsgemeinschaften werden anschließend gemeinsam Gebete sprechen. Vom Platz der Synagoge verläuft der Weg der Erinnerung in die Fußgängerzone. Dort wird an den "Stolpersteinen" der Opfer, die dort ihr zu Hause hatten, gedacht werden. Den Abschluss findet die Veranstaltung in der Jugendkirche Leverkusen (Aloysiuskapelle) an der Fußgängerzone. Die Gedenkstunde wird von Schülerinnen und Schülern des Landrat-Lucas-Gymnasiums, der Montanus-Realschule, sowie der Musikschule Leverkusen gestaltet. Hierzu sind alle Interessierten und Anwohner herzlich eingeladen. Weitere Informationen Die Stadt Leverkusen bittet gleichzeitig um Verständnis für mögliche Verkehrsbehinderungen, die durch die Sperrung am Platz der Synagoge, Altstadtstraße/Ecke Lessingstraße und in der Fußgängerzone entstehen könnten.
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