Linda Stahl tritt Nachfolge von Steffi Nerius an


Archivmeldung aus dem Jahr 2010
Veröffentlicht: 29.07.2010 // Quelle: TSV Bayer 04

Die erste Goldmedaille für den Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) bei den Europameisterschaften in Barcelona kommt aus Leverkusen. Linda Stahl hat nach einem spannenden Wettkampf mit 66,81 Metern zum ersten Mal den EM-Titel gewonnen, Trainingskollegin Katharina Molitor schaffte mit 63,81 Metern den Sprung auf Platz vier. Die dritte Deutsche, Christina Obergföll (LG Offenburg), machte mit Silber den Doppelerfolg für den DLV perfekt.

Im fünften Durchgang platzte der Knoten bei Linda Stahl endgültig: der ständige Wind machte eine Pause und Linda Stahl schoss den Speer in den Nachthimmel von Barcelona und er kam erst nach 66,81 Metern runter. Persönliche Bestleistung und Gold bei ihren ersten Europameisterschaften.

„Ich habe das noch gar nicht realisiert. Das war einfach Wahnsinn heute, ich habe einen getroffen, von dem ich wahrscheinlich noch nicht einmal geträumt habe", sagte die Leverkusenerin freudestrahlend nachdem Wettkampf.

Schon im dritten Durchgang setzte Linda Stahl ein erstes Ausrufezeichen. Mit 63,17 Metern warf die WM-Sechste Saisonbestleistung und schob sich zwischenzeitlich damit auf den Bronzerang. Auf Goldkurs lag zu dem Zeitpunkt noch die Olympiasiegerin Barbora Spotakova aus Tschechien mit 65,36 Metern. Aber im fünften Durchgang lieferte Stahl schließlich ihr Meisterwerk ab und setzte sich an die Spitze des Feldes. Spotakova konterte zwar noch einmal direkt mit 65,58 Metern, aber das war an diesem Abend zu kurz für den Sieg.

Auch die zweite Leverkusener Starterin und vor dem Finale Europas Nummer fünf, Katharina Molitor, lag mit ihrer Eröffnungsweite von 61,44 Metern lange Zeit in Lauerstellung auf einen Podestplatz. Doch es folgten zwei Würfe unterhalb der 60-Meter-Marke und schließlich im dritten und vierten Versuch noch zwei Ungültige. Aber nachdem Überraschungswurf ihrer Trainingskollegin, kam auch Molitor noch einmal richtig in Schwung und warf den 600-Gramm-Speer auf 63,81 Metern. Damit fing sie im letzten Moment noch die WM-Dritte Mariya Abakumova ab und schob sich auf den vierten Platz. „Ich bin absolut zufrieden. Für den dritten Platz hätte ich heut Bestleistung werfen müssen, ich meine nichts ist unmöglich, aber das ist schon okay so", sagte Molitor.

Mit Gold und Silber setzten Stahl und Obergföll die erfolgreiche Geschichte der deutschen Speerwerferinnen fort, die nun insgesamt 12 Medaillen bei Europameisterschaften holten.

Die komplette Ergebnisliste gibt es unter www.european-athletics.org.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

Kategorie: Sport
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