U23-EM: Sorina Nwachukwu verliert auf dem Zielstrich Bronze - Leverkusen


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U23-EM: Sorina Nwachukwu verliert auf dem Zielstrich Bronze

Veröffentlicht: 18.07.2009 // Quelle: TSV Bayer 04

Nur eine Hundertstelsekunde trennte Sorina Nwachukwu im 400-Meter-Finale von der erhofften Medaille. In 52,59 Sekunden lief die Viertelmeilerin vom TSV Bayer 04 Leverkusen auf den undankbaren vierten Platz. Im Endlauf über 100 Meter Hürden steht Anne-Kathrin Elbe, die ihn 13,34 Sekunden Vierte ihres Halbfinales wurde. Die mühelose Qualifikation für die Vorschlussrunde gelang 200-Meter-Favorit Aleixo-Platini Menga. Er gewann seinen Vorlauf in flotten 20,70 Sekunden.

Die Medaillen über 400 Meter gingen allesamt nach Russland. Im Kampf um den Titel setzte sich Kseniya Ustalova in 51,74 Sekunden knapp vor Kseniya Zadorina (51,76 sec) durch, während Anna Sedova in 52,59 Sekunden auf dem Zielstrich hauchdünn die Oberhand gegen Nwachukwu behielt. Dabei lag die Leverkusenerin nach 250 Metern deutlich vorne, wurde auf der Zielgraden dann aber nach hinten durchgereicht. „Sorina ist zu hart angelaufen, 36,8 Sekunden waren bei 300 Metern zu schnell. Aber irgendwann wird sie durchkommen“, erklärte ihr Trainer Joachim Schulz.

Dabei machte sich für Nwachukwu auch das lange Wettkampfprogramm des Vortages mit Vorlauf und Halbfinale bemerkbar. „Sorina war nach den beiden Rennen ein bisschen mitgenommen und hatte Muskelkater in den Beinen. Trotzdem wollte sie es von vorne probieren. Bei nur einem Rennen pro Tag wird es besser laufen“, sagte Schulz. Allerdings hat die Deutsche Meisterin auch nach dem Endlauf ihr Pensum noch nicht ganz erfüllt, denn ihr Auftritt in der deutschen 4x400-Meter-Staffel folgt noch.

Elbe ließ den 13,33 Sekunden im Vorlauf, als sie Zweite hinter Topfavoritin Christina Vukicevic (Norwegen; 13,12 sec) wurde, 13,34 Sekunden im Halbfinale folgen. Dabei musste die Deutsche Juniorenmeisterin allerdings auf die Zeitregel bauen, denn für den direkten Endlaufeinzug hätte sie unter die Top-Drei ihres Rennens kommen müssen. „Die Bahn ist wirklich schnell. Leider konnte ich das im Halbfinale nicht nutzen. Der Lauf war ziemlich unrund und mein Auslauf nicht gut“, analysierte die Leverkusenerin.

Für den Endlauf am Samstag erwartet die 22-Jährige ein enges Finale. „Die Norwegerin ist natürlich die Favoritin, aber dahinter ist vieles möglich.“ Besser als vor vier Jahren, als Elbe bei der U20-EM an gleicher Stelle Siebte wurde, will sie auf jeden Fall sein. „Wenn ich einen guten Start erwische, müsste ich auch meine Saisonbestleistung von 13,27 Sekunden steigern können“, sagte die Hürdensprinterin.

Für Platini wäre alles andere als der direkte Halbfinaleinzug eine Überraschung gewesen. Als Vorlaufschnellster setzte der Leverkusener eine erste Duftmarke, sparte aber bewusst noch Kräfte für die folgenden beiden Runden am Samstag, denn dann will er seine Bestzeit von 20,52 Sekunden angreifen. „Ich habe 180 Meter Gas gegeben und dann rausgenommen“, sagte Platini, und fügte hinzu: „Man darf auch einen Vorlauf nicht unterschätzen.“

Der Zeitplan der Leverkusener U23-EM-Teilnehmer (alle Zeiten MESZ/ Ortszeit: plus 1 Stunde):

Samstag, 18. Juli
10:05 Uhr – Halbfinale 200 Meter Männer (Aleixo-Platini Menga)
10:10 Uhr – Qualifikation Hammerwurf Männer (Benjamin Hedermann)
15:45 Uhr – Finale 200 Meter Männer
16:00 Uhr – Finale 800 Meter Männer (Robin Schembera)
18:35 Uhr – Finale 100 Meter Hürden Frauen (Anne-Kathrin Elbe)
18:50 Uhr – Halbfinale 4x400 Meter Frauen (Sorina Nwachukwu)

Sonntag, 19. Juli
12:00 Uhr – Finale Hammerwurf Männer
14:20 Uhr – Halbfinale 4x100 Meter Männer (Aleixo-Platini Menga)
15:40 Uhr – Finale 4x100 Meter Männer
17:50 Uhr – Finale 4x400 Meter Frauen

Mehr Informationen mit vollständigen Ergebnislisten und Zeitplan gibt es unter www.kaunas2009.lt.


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