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Ohne Furcht zum Angstgegner

Veröffentlicht: 10.04.2008 // Quelle: Bayer-Giants

So süß die „Flockes“ und „Knuts“ in den deutschen Zoos auch sein mögen - aus Sicht der BAYER GIANTS haben Eisbären mit Kuscheltieren nur sehr wenig gemeinsam. Schließlich sind die Eisbären aus Bremerhaven - am Sonntag nächster Gegner von Geib & Co. - seit ihrem Aufstieg in die Basketball Bundesliga im Jahr 2005 so etwas wie der Angstgegner des Deutschen Rekordmeisters.

Von insgesamt fünf Ligapartien gegen die Nordlichter konnten die Bayer-Basketballer lediglich eines gewinnen, wobei alle Vergleiche denkbar knapp ausfielen. Und auch in dieser Saison stellten die Eisbären ihre Raubtier-Mentalität einmal mehr unter Beweis: Die Jungs von Coach Sarunas Sakalauskas sind das einzige Team, das in dieser Spielzeit zwei Punkte in der Wilhelm-Dopatka-Halle erbeuten konnte. Mit 84:80 gewann Bremerhaven in der „Festung“ der BAYER GIANTS und neben dem aus Leverkusener Sicht ärgerlichen Ergebnis trug auch der Spielverlauf nicht gerade zur Entkräftigung der „Eisbären-Phobie“ bei. Die Hausherren waren über weite Strecken tonangebend, wiegten sich zwei Minuten vor Schluss angesichts einer Zehn-Punkte-Führung jedoch zu früh in Sicherheit und gaben den Sieg doch noch aus der Hand.

Wenn es also am Sonntag in der Stadthalle Bremerhaven zu einer weiteren Auflage des Nord-West-Duells kommt, sind die Rheinländer gewarnt. So hat auch der Leverkusener Chef-Trainer das Hinspiel noch nicht vergessen: „Wir haben gegen Bremerhaven noch etwas gut zu machen, die Jungs sind daher hoch motiviert und freuen sich auf das Spiel“, so Achim Kuczmann.

Dabei geht es für beide Mannschaften darum, ihre hartnäckigen Verfolger auf Distanz zu halten. Während die seit dem letzten Spieltag bereits für die Playoffs qualifizierten BAYER GIANTS (42:14) Platz zwei und damit auch das Polster auf Quakenbrück (40:16) und Bamberg (38:18) verteidigen wollen, kämpfen die Eisbären (30:26) mit aller Macht um den heiß begehrten achten Tabellenplatz. Die Konkurrenz aus Köln und Braunschweig (28:28) ist den Sakalauskas-Schützlingen dicht auf den Fersen und hofft natürlich auf einen Bremerhavenern Ausrutscher.

Zuletzt wurden diese Hoffnungen jedoch enttäuscht. Die Eisbären präsentieren sich in der entscheidenden Phase der Saison in bestechender Form und konnten ihre letzten drei Partien gegen Köln, Ulm und Trier allesamt für sich entscheiden.

Ein Blick auf den Kader zeigt deutlich auf, warum die Playoff-Ambitionen der Nordlichter, die sich seit ihrem Aufstieg bislang immer für die Endrunde qualifiziert haben, auch in diesem Jahr berechtigt sind: Mit Matt Haryasz verfügt Coach Sakalauskas über einen der besten Innenspieler der BBL, der mit 13,6 Punkten pro Partie bester Scorer und mit durchschnittlich 8 Rebounds auch bester Rebounder seiner Mannschaft ist. Unterstützung erhält Haryasz unter den Körben durch den im Februar nachverpflichteten US-Amerikaner Anthony Toliver, der ebenfalls zweistellig Punktet (12,6). Auch auf den Außenpositionen wird die GIANTS-Defense mit Nate Funk, Biran Brown und Zygimantas Jonusas alle Hände voll zu tun haben. „Bremerhaven verfügt über eine hervorragend besetzte Starting Five, die inzwischen sehr gut eingespielt ist“, zollt Achim Kuczmann dem Gegner Respekt. „Es wird sicherlich ein spannendes und hochklassiges Duell.“

Zwar plagte Tyron McCoy unter der Woche ein Magen-Darm-Infekt, sein Einsatz am Sonntag ist jedoch ebenso wenig gefährdet wie der von Eric Taylor, dem noch immer seine Wadenblessur aus dem Trier-Spiel zu schaffen macht.

Dass ein Sieg in der Stadthalle Bremerhaven keine „Mission impossible“ ist, zeigten Geib & Co. bei ihrem letzten Auftritt im hohen Norden: Im März vergangenen Jahres gewann der Rekordmeister wie gewohnt knapp mit 69:67. Gegen eine Wiederholung dieses Auswärtscoups hätten die GIANTS-Spieler und -Fans sicherlich nichts einzuwenden - dem Sympathiewert der knuddeligen Polarbären würde dies zumindest im Rheinland ebenfalls nicht schaden…

Radio Leverkusen berichtet live
Für alle Anhänger der BAYER GIANTS, die sich nicht auf den Weg nach Bremerhaven machen können, ist wie immer Radio Leverkusen zur Stelle. Sportreporter Christian Schulze meldet sich pünktlich zum Tipp-off ab 16:00 Uhr live aus der Stadthalle Bremerhaven.

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