Stadtplan Leverkusen
16.02.2008 (Quelle: Bayer 04)
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Mitreißendes 2:2 im Wildpark


2:0 geführt und am Ende ein 2:2 gegen einen bärenstarken Gegner– wer könnte die obligatorische Frage nach dem gewonnenen oder verlorenen Punkt besser beantworten als Michael Skibbe. „Wir haben einen Punkt gewonnen“, sagte Bayers Cheftrainer nach einer weit überdurchschnittlichen, ja mitreißenden Bundesligapartie.

Nach dem kraftraubenden Uefa-Pokalspiel in Istanbul stellte Skibbe gleich drei Mal um. Karim Haggui, Vratislav Gresko und Dmitry Bulykin standen für Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Arturo Vidal und Bernd Schneider in der Startelf. Gonzalo Castro rückte ins defensive Mittelfeld vor und kümmerte sich um KSC-Spielmacher Hajnal.

Offensive hieß die Devise der Karlsruher, die sich auch für die 0:3-Hinspielpleite revanchieren wollten. Der erste Schwung des KSC war vorbei, als Bayer zuschlug. Simon Rolfes jagte einen Abpraller aus 22 Metern mit seinem rechten Fuß zum 1:0 ins Eck (6.).

Das Bein von Gresko verhinderte den direkten Ausgleich, Freis scheiterte aus vier Metern an Gresko auf der Torlinie. Die Rollen jetzt klar verteilt: Karlsruhe drückte und Bayer konterte.

Bulykin zu überrascht

Alles auf hohem Niveau bei diesen beiden technisch starken Mannschaften. Hier schoss Kennedy aus 15 Metern drüber, dort schoss Kießling einen Meter über die Latte (21.). Schade, dass Bulykin am Fünfmeterraum zu überrascht war nach Manuel Friedrichs Schuss (23.).

Aber der Druck des KSC wurde minütlich stärker, und René Adler bekam richtig Arbeit. Eichners 16-Meter-Schuss holte er aus dem Winkel, Hajnals Flachschuss aus dem Eck und Eggimann köpfte vorbei. Kurz vor der Pause kam Schneider für den angeschlagenen Bulykin.

Das gleiche Bild in Durchgang zwei. Karlsruhe griff an, Bayer verteidigte gut und setzte gefährliche Konter. Adler stand bei Freis Schuss goldrichtig im kurzen Eck (54.), aber Stefan Kießling machte es für Bayer viel besser. Der Jung-Papa setzte sich gegen Görlitz durch und traf aus zehn Metern zum 2:0 (58.).

Schnelles 1:2

Die Entscheidung? Nein, denn dem KSC gelang das schnelle 1:2 durch einen Sonntagsschuss von Freis (60.). „Leider haben wir das Anschlusstor sehr schnell bekommen, sonst hätten wir uns vielleicht ins Ziel retten können“, meinte Skibbe.

So musste der Trainer erkennen, dass seinem Team die Kräfte schwanden gegen einen druckvollen KSC. Aber Skibbe sah auch, dass Sergej Barbarez den möglichen K.o.-Schlag nicht setzte. Die phantastische Vorarbeit von Rolfes hob Barbarez um Zentimeter am Pfosten vorbei (64.).

Bayers Bollwerk um Adler hielt bis zur 78. Minute. Kennedy setzte sich im Luftkampf gegen Haggui durch und glich aus. Sensationell, wie Adler vorher einen Hajnal-Schuss aus sechs Metern abblockte.

Unglaublicher Adler

Karlsruhe wollte jetzt alles und scheiterte an Adler. Kaum zu erklären, wie er in letzter Minute den Kopfball von Franz hielt.

„Das Ergebnis geht auf jeden Fall in Ordnung“, sagte Skibbe, dem nun Zeit bis Donnerstag zum nächsten Spiel bleibt. Dann kommt Galatasaray zum Rückspiel in die BayArena.

Karlsruher SC: M. Miller - A. Görlitz, Eggimann, Franz, Eichner - Aduobe, Mutzel - Freis, Hajnal, Iashvili - Kennedy

Bayer 04: Adler - Sarpei, Friedrich, Haggui, Gresko - Castro, Rolfes - Kießling, Barbarez, Barnetta - Bulykin

Tore: 0:1 Rolfes (6.), 0:2 Kießling (58.), 1:2 Freis (60.), 2:2 Kennedy (78.)

Einwechslungen: 41. Schneider für Bulykin, 76. Kapllani für Aduobe, 87. Callsen-Bracker für Barbarez

Gelbe Karten: Kennedy, Mutzel, Eggimann - Bulykin, Kießling, Adler

Zuschauer: 28000

Schiedsrichter: Herbert Fandel (Kyllburg)




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Letzte Änderung am 24.06.2018 11:11 von leverkusen.
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