Stadtplan Leverkusen
13.02.2008 (Quelle: Bayer 04)
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Keine Tore in Istanbul


Der Einsatz stimmte, das Ergebnis auch. Das 0:0 von Istanbul lässt Bayer 04 gute Chancen, das Achtelfinale im Rückspiel in einer Woche in Leverkusen zu erreichen.

„Mehr war heute wirklich nicht drin, ich bin mehr als zufrieden“, sagte Michael Skibbe nach 90 Minuten, in denen seine Mannschaft überwiegend unter Druck stand.

Der Cheftrainer baute Gonzalo Castro und Hans Sarpei wieder in die Viererkette ein, Arturo Vidal rückte vor ins defensive Mittelfeld.

Starker Schneefall

Zur Überraschung aller schneite es heftig in Istanbul. Mit unschönen Folgen für den Rasen: holprig, seifig, noch schlechtere Verhältnisse als zum Rückrundenstart in Cottbus.

Angetrieben von 24000 Fans setzten die Türken von Beginn an auf Offensive. Erschwert durch die Platzverhältnisse gelang Galatasaray aber wenig Zwingendes. Die erste Chance erst nach einer halben Stunde: Der erneut herausragende René Adler holte einen Ümit-Flachschuss aus dem kurzen Eck.

Bayer ließ zwar nicht viel Gefährliches zu, doch nach vorne ging sehr wenig. „Gala hat 90 Minuten Druck gemacht, wir sind fußballerisch gar nicht zur Entfaltung gekommen“, erklärte Skibbe.

Zwei große Chancen

Vor der Pause sprangen sogar noch zwei Großchancen für die Türken heraus. Arda köpfte unbedrängt eine Ecke aus vier Metern drüber (39.), Torjäger Hakan Sükür drosch eine unglückliche Rückgabe von Manuel Friedrich über die Latte (42.).

Der Schneefall ließ langsam nach, der Druck der Elf von Trainer Karl-Heinz Feldkamp nicht. Riesenchance für Ümit, der einen Querpass von Sükür hätte ins fast leere Tor schieben müssen. Das Schüsschen holte sich Adler noch vor der Linie (52.).

Es folgte die beste Phase von Bayer, in der sich die Mannschaft mehrmals befreien konnte und einige ordentliche Angriffe einleitete. Nur: Es fehlte der Abschluss, Gala-Keeper Usak blieb weitestgehend ohne Arbeit.

Adler der Beste

Ein missglückter 16-Meter-Schuss von Ümit (71.) läutete eine für Bayer ungemütliche Schlussphase ein. Sükür hielt zwei Minuten später am Fünfmeterraum seinen Fuß rein, wieder war Adler Endstation.

„René hat wieder super gehalten“, lobte Skibbe seinen Besten. Viele Bälle flogen in den Schlussminuten in Bayers Strafraum, richtig brannte es aber nur noch in der letzten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit. Adler ließ einen gefährlichen Schuss zur Seite prallen, und der eingewechselte Nonda schoss aus fünf Metern drüber.

„Die Chancen aufs Weiterkommen stehen weiter 50:50, denn der Gegner ist sehr stark. Im Heimspiel müssen wir auf jeden Fall fußballerisch nachlegen“, forderte Skibbe eine deutliche Steigerung für die Entscheidung am 21. Februar in der BayArena.

Galatasaray Istanbul: Usak - Ugur, Güngör, Servet Cetin, Volkan Yaman - Mehmet Topal - Özbek, Ayhan Akman - Ümit Karan, Arda Turan - Hakan Sükür

Bayer 04: Adler - Castro, Friedrich, Callsen-Bracker, Sarpei - Vidal, Rolfes - Schneider, Barbarez, Barnetta - Kießling

Tore: keine

Einwechslungen: 62. Freier für Schneider, 67. Hakan Balta für Ayhan Akman, 79. Nonda für Hakan Sükür, 84. Lincoln für Volkan Yaman, 86. Schwegler für Vidal

Gelbe Karten: Güngör, Arda Turan - Adler

Zuschauer: 24000

Stadion: Ali Sami Yen

Schiedsrichter: Cardoso Batista (Portugal)


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Letzte Änderung am 19.12.2009 12:09 von leverkusen.
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