Stadtplan Leverkusen
06.12.2007 (Quelle: Bayer-Giants)
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BAYER GIANTS gewinnen das Pokalderby


Mit einer souveränen Vorstellung haben die BAYER GIANTS Leverkusen in der ersten Hauptrunde des BBL-Pokals den rheinischen Rivalen Telekom Baskets Bonn mit 81:70 besiegt. Die Entscheidung fiel erst im Schlussviertel, als der Rekordmeister mit einer Reihe von erfolgreichen Freiwürfen den Erfolg klarstellte. Bester Werfer der GIANTS war Brendan Winters mit 19 Zählern. Bei den Bonnern mussten gleich drei Spieler mit fünf Fouls vorzeitig das Parkett verlassen, zudem fehlte den Baskets ihr zweitbester Scorer Winsome Frazier wegen eines im Training erlittenen Handbruchs.

Im Gegensatz zu den Heimspielen zuvor, waren die Gastgeber diesmal von Beginn an hellwach. Nate Fox und Brendan Winters warfen ihre GIANTS schnell mit 9:3 in Führung - so durfte es nach dem Geschmack der Zuschauer in der Wilhelm-Dopatka-Halle weitergehen. Doch eine Reihe von Ballverlusten brachte dann auch die Bonner ins Spiel, die nach sechs Minuten zum 11:11 ausgleichen konnten. Wie so oft war es Ransford Brempong, der nach seiner Einwechslung das Spiel der Leverkusener wieder in Schwung brachte. Ihm gelangen im ersten Abschnitt bereits sieben Punkte und drei Rebounds. Ein erfolgreicher Dreier von Tyron McCoy beendete das Auftaktviertel: 25:23.

Die Partie blieb im zweiten Viertel ausgeglichen, keines der beiden Teams schaffte es, sich abzusetzen (35:35, 16. Min). Doch wieder waren es die Gastgeber, die mit einem knappen Vorsprung das Viertel abschließen konnten, Halbzeitstand: 43:39. Der bis dahin auffälligste Akteur war Bonns Ronald Burrel mit 14 Zählern. Mit einem zweihändigen Tip-Dunk über zwei Gegenspieler hinweg sorgte der Forward zudem für das Highlight der ersten Hälfte.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Leverkusener das Spiel (50:41, 25. Min.), auch weil Bonn mit Foulproblemen zu kämpfen hatte und sich zudem immer wieder die Zähne an der GIANTS-Defense ausbiss. Fünf Minuten vor Ende war dann für Baskets-Forward Burrel Schluss - er hatte sein fünftes Foul kassiert. Zu diesem Zeitpunkt führte BAYER mit 70:59, alles sprach nun für einen ungefährdeten Sieg der Gastgeber. Doch dann hatte Bonns Johannes Strasser seinen Auftritt: Der Point Guard traf zwei Dreier in Folge – nur noch 72:66! Dann kassierte aber auch Strasser sein fünftes Foul und Leverkusen machte mit einer Reihe von Freiwürfen eiskalt den Sack zu (insgesamt 30 von 39). Am Ende stand ein ungefährdeter 81:70-Erfolg, der die Leverkusener Spieler nach der Partie wie nach (fast) jedem Heimspiel mit den Fans feiern ließ.

Trotz des klaren Siegs wollte Leverkusens Trainer Achim Kuczmann nach der Partie nicht in allzu große Euphorie verfallen. „Der Sieg war ein bisschen zu hoch, aber natürlich sind wir froh, dass wir jetzt in der zweiten Runde sind“, sagte Kuczmann gewohnt sachlich. Auch Bonns Coach Michael Koch blieb trotz der Niederlage gelassen: „Die GIANTS hatten heute den größeren Willen. Man muss auch mal verlieren können“, resümierte der Ex-Leverkusener.

Bereits am Sonntag (9. Dezember) bestreiten die BAYER GIANTS das nächste Heimspiel, diesmal sind die Eisbären Bremerhaven zu Gast in der Wilhelm-Dopatka-Halle (Sprungball: 15 Uhr).

Die Viertel im Überblick: 25:23, 18:16, 21:13, 17:18

Zuschauer: 2.000

Punkte für Leverkusen: Winters (19), McCoy (12), Fox (11), Brempong (11), Taylor (10), Geib (7), Whiting (5), Bailey (4), Wyrick (2)

Punkte für Bonn: Burrell (17), Conley (17), Strasser (12), Diagne (8), Kolodziejski (8), Bowler (6), Freshwater (2)


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Letzte Änderung am 28.10.2015 11:45 von leverkusen.
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