Stadtplan Leverkusen
09.10.2007 (Quelle: Stadtverwaltung)
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SPD-Politikerin Edith Brings verstorben


OB Küchler: „Verlust für Leverkusen“

Am vergangenen Sonntag, 7. Oktober, ist die langjährige SPD-Ratsfrau Edith Brings im Alter von 83 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in einem Leverkusener Krankenhaus verstorben.

Oberbürgermeister Ernst Küchler, der sich zur Zeit auf der Messe expo real in München aufhält, zeigte sich bestürzt über die Todesnachricht: „Ich bin sehr betroffen. Mit Edith Brings verliert die Stadt Leverkusen eine verdiente Politikerin, die sich jahrzehntelang für die Geschicke der Stadt und dabei ganz besonders für das Wohlergehen kranker und sozial benachteiligter Menschen eingesetzt hat.“

Edith Brings wurde am 24. März 1924 in Rohrbach im Hunsrück geboren und kam 1950 mit ihrem Ehemann nach Leverkusen. 1951 wurde Sohn Hennes geboren. Bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1986 war Edith Brings als Berufsschullehrerin tätig.
Ihre politische Laufbahn startete sie 1958: Sie wird Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Von 1979 bis 1994 vertrat sie die SPD in Leverkusen als Mitglied des Stadtrates in insgesamt vier Ausschüssen. Zehn Jahre lang, von 1979 bis 1989, war sie sowohl Mitglied des Schulausschusses wie des Ausschusses für Sozialhilfe und Gesundheitswesen. Zwei Jahre, von 1987 bis 1989, leitete sie den Sozialausschuss.

Ingesamt 14 Jahre lang gehörte sie dem Vorstand der Leverkusener SPD, deren Vorsitzende sie von 1986 bis 1990 war, an.

Edith Brings unterstützte mit hohem persönlichen Engagement, das ihr zu dem Beinamen „Mutter Courage“ verhalf, psychisch Kranke und suchtkranke Menschen und deren Angehörige. Sie war Mitbegründerin und bis November 2002 zehn Jahre lang Vorsitzende des SPZ, des Sozialpsychiatrischen Zentrums in Leverkusen-Manfort, und viele Jahre Vorsitzende des Fördervereins Suchthilfe.

Für Ihre Verdienste erhielt Edith Brings 1994 das Bundesverdienstkreuz. Im gleichen Jahr, nach ihrem Rückzug aus dem aktiven politischen Leben, wählte die Leverkusener SPD sie zur Ehrenvorsitzenden. Aus dieser Position heraus meldete sich die Verstorbene immer wieder zu besonderen Themen in „ihrer“ Partei mahnend zu Wort.

Die Stadt Leverkusen wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.


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Letzte Änderung am 26.06.2010 17:36 von leverkusen.
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