Stadtplan Leverkusen
18.09.2006 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Begeisterndes Finale in Leverkusen:


Saudi-Arabien ist Fußball-Weltmeister der Menschen mit Behinderung

Nicht nur Altbundeskanzler Gerhard Schröder war begeistert, auch die 14.500 übrigen Zuschauer in der Leverkusener BayArena dankten den Teams mit zahlreichen LaOla-Wellen für ihr hervorragendes Spiel, dass sie im Finale der Fußball-WM der Menschen mit Behinderung am Samstag, 16. September, präsentierten.

Dabei war Saudi-Arabien mit einem 9-8 Sieg nach Elfmeterschießen das glücklichere Team, das aber auch nach Ansicht des niederländischen Trainer Rene Bourma absolut verdient Titelträger wurde.

Zunächst sah es aber nach einem deutlichen Sieg der Niederländer aus, denn bereits nach 36 Minuten stand es nach Toren von Schreurs (14., 36.) und Mankwah (28.) 3-0 für den Vizeweltmeister von 2002. Sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff erzielte Omer Kasser, mit vier Treffern überragender Spieler des Finales, den Anschlusstreffer zum 1-3, dem er unmittelbar nach Wiederanpfiff das 2-3 folgen ließ.

Mankwah (66.) stellte wieder einen zwei Tore Abstand her, von dem sich das Team aus dem saudi-arabischen Königreich und insbesondere Omer Kasser, nicht beeindrucken ließen. Binnen vier Minuten (73., 77.) schaffte Kasser, von Schirmherr Gerhard Schröder als der „Pele Saudi-Arabiens“ bezeichnet, den Ausgleich.

Mit reiner Offensive versuchten beide Teams, das Spiel bis zum Schlusspfiff und anschließend in der Verlängerung zu entscheiden,, wobei die Niederlande ab der 94. Minute nach der gelb-roten Karte gegen Maelissa kaum noch echte Torchancen erzwingen konnten. So musse schließlich das Elfemeterschießen entscheiden, dass nach acht Durchgängen auch 4-4 stand.

Als fünfter Spieler scheiterte der zweifache Oranje-Torschütze Mankwah am saudischen Torhüter. Mohammed Alwuhayb sorge dann mit dem fünften verwandelten Strafstoß für den Sieg Saudi-Arabiens und damit für den Gewinn des Weltmeistertitels. Trainer Abulazziz Alikhalid war sich anschließend sicher, dass dies in der Heimat, wo das Spiel live zu sehen war, unbändigen Jubel auslösen dürfte. Für den Trainer hatten sich vier Jahre harte Arbeit, in denen sich akribisch auf die Weltmeisterschaft in Deutschland vorbereitet wurde, nun ausgezahlt.

Auch Oberbürgermeister Ernst Küchler, der angesichts des Finales viele prominente Gäste in der Sportstadt Leverkusenbegrüßen konnte, war von der Qualität des Fußballspiels und der Stimmung auf den Rängen angetan. 14.500 begeisterte Zuschauer bei diesem Finale ohne deutsche Beteiligung seien ein hervorragendes Ergebnis, so Küchler. Die Integration behinderter und nicht behinderter Menschen habe bei diesem Fußball-Event bestens funktioniert, so der OB abschließend.


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Letzte Änderung am 18.09.2006 20:07 von leverkusen.
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