Ausgerechnet einen Radfahrer suchte sich ein volltrunkener 49-jähriger Fußgänger am Samstag, dem 16.9.2006 gegen 20.00 Uhr, in Steinbüchel als Gegner aus, rammte ihn absichtlich beim Vorbeifahren, stieß ihn zu Boden und wollte ihn schlagen.
Sein Pech: Der Radfahrer war ein Polizeibeamter auf dem Heimweg vom Dienst. Da er nach dem Sturz noch mit den Füßen in den Pedallaschen seines Rennrades festhing, konnte er sich des Angreifers zunächst nur unter Einsatz seines dienstlichen Pfeffersprays erwehren, worauf dieser die Flucht ergriff.
Die Flucht war aber schnell zu Ende, weil ihn der Polizeibeamte einholte und bis zum Eintreffen seiner Kollegen festnahm. Der Atemalkoholtest bei dem polnischen Staatsbürger ergab einen Wert von über 3 Promille. Nach der fälligen Blutprobe wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde der volltrunkene Mann auf der Polizeihauptwache in Manfort an seinen Sohn übergeben, der ihn nach Hause brachte.
Ein Zeuge bestätigte, dass der volltrunkene Mann stark schwankend auf der Fahrbahn der Straße "In der Wasserkuhl" ging, als ihm der Radfahrer entgegenkam. Dieser habe ihm zugerufen, er solle aufpassen, wo er hingehe. Der Mann habe in polnischer Sprache zurückgeschrieen und den Radfahrer angegriffen und in eine Böschung gestoßen, danach habe er den am Boden liegenden Radfahrer schlagen wollen.
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