Die Bayer-Tochter H.C. Starck GmbH & Co. KG (Goslar) will die US-amerikanische Unternehmensgruppe CSM (Cleveland/Ohio) erwerben. CSM ist Hersteller von Molybdän- und Wolfram-Halbzeugen sowie Halbzeugen und Fertigprodukten aus Legierungen anderer Sondermetalle. "Aufgrund der anhaltend guten Wachstumschancen haben wir beschlossen, H.C. Starck als wichtigen Bestandteil des Bayer-Konzerns auszubauen. Dazu gehört der Kauf von CSM, um zusätzliche Wertschöpfungspotentiale zu erschließen", sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Manfred Schneider. "Das Goslarer Unternehmen hat eine sehr gute Position im Geschäft mit Sondermetallen, vor allem Tantalpulver. H.C. Starck profitiert daher in besonderem Maß von der rasanten Entwicklung im Bereich der Mikroelektronik und Telekommunikation, denn die Produkte unserer Tochter sind für diese boomenden Märkte unverzichtbar."
Peter Kählert, Vorsitzender der Geschäftsführung von H.C. Starck, unterstrich die Wachstumsambitionen: "Mit dieser Übernahme vollziehen wir einen strategischen Schritt in die Vorwärtsintegration und können so unsere Aktivitäten weiter ausbauen. Damit haben wir noch bessere Möglichkeiten, an diesem zukunftsträchtigen Geschäft zu partizipieren."
Die Akquisition muss noch von der US-Kartellbehörde genehmigt werden. Deren Zustimmung wird im November 2000 erwartet. CSM plant für das laufende Geschäftsjahr mit 500 Mitarbeitern an Standorten in USA und Europa einen weltweiten Umsatz von rund 110 Millionen Dollar.
Durch den CSM-Erwerb wird die bestehende Produktpalette von H.C. Starck entscheidend ergänzt. Darüber hinaus ergibt sich ein erhebliches Synergiepotenzial. H.C. Starck beschäftigt 2.600 Mitarbeiter in Europa, USA und Asien. Das Unternehmen stellt metallische und keramische Pulver sowie Draht- und Halbzeugprodukte für eine breite Palette von Anwendungen her – u.a. in der Fertigung von Werkzeugen für die Metallverarbeitung, in elektronischen und elektrischen Bauteilen, optischen und medizinischen Geräten, Anlagenteilen für die chemische Industrie, Katalysatoren, thermischen Spritzpulvern, Schweißwerkstoffen, Hochleistungskeramiken und Batterien. 1999 erzielte das Unternehmen, das seit 1986 zum Bayer-Konzern gehört, weltweit einen Umsatz von 435 Millionen Euro.
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