Die Bayer AG wird das neue Chemieunternehmen Lanxess voraussichtlich am 31. Januar 2005 an die Börse bringen. Der entsprechende Börsenzulassungsprospekt wurde bei der Frankfurter Wertpapierbörse eingereicht. Nach der derzeitigen Planung ist die Eintragung der Abspaltung ins Handelsregister der Bayer AG für den 28. Januar vorgesehen. Die Lanxess-Aktie könnte dann ab Montag, dem 31. Januar, gehandelt werden.
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Bayer AG am 17. November hatte die große Mehrheit des vertretenen Grundkapitals dafür gestimmt, den neuen Chemiekonzern im Wege einer Abspaltung (Spin-off) an die Börse zu bringen. Dabei bekommen die Bayer-Aktionäre für jeweils zehn Bayer-Aktien zusätzlich je eine Lanxess-Aktie zugeteilt. Ausschlaggebend ist der Depotbestand am Abend des Tages, an dem die Abspaltung ins Handelsregister der Bayer AG eingetragen wird.
Die Abspaltung von Lanxess ist Teil der strategischen Neuausrichtung von Bayer. Bislang ist Lanxess eine als Bayer-Teilkonzern operierende Einheit, in der die überwiegenden Teile des Chemie- und rund ein Drittel des Polymergeschäfts zusammengefasst sind. Bayer konzentriert sich in Zukunft auf die vorwiegend innovations- und wachstumsgetriebenen Kernbereiche Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien.
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