Dank einer aufmerksamen Zeugin und wochenlangen Ermittlungen ist der Leverkusener Polizei ein Brandstifter ins Netz gegangen.
Seit Juli dieses Jahres häuften sich die Brände von Papiercontainern im Bereich der Siedlung Stegerwaldstraße in Wiesdorf. Im Zeitraum vom Juli bis September gerieten dort insgesamt neun Container in Brand und verursachten zum Glück nur Sachschaden.
Im Zuge der Nachforschungen wurde eine Zeugin vernommen, die erste Hinweise auf einen 16-jährigen Leverkusener gab, den sie bei zwei Brandorten in verdächtiger Weise beobachten konnte. Da alle Brandorte im unmittelbaren Wohnumfeld des Beschuldigten lagen und er bereits bei einem Brand von einer Polizeistreife kontrolliert worden war, erhärtete sich der Verdacht. Im September kam es an einem Tag dann zu zwei kleinen Bränden auf dem Flugplatz Kurtekotten. Ein Feuer "entdeckte" der Jugendliche und konnte es auch selbständig löschen.
Der Auszubildende, der polizeilich bisher noch nicht in Erscheinung getreten war, bestritt in seiner verantwortlichen Vernehmung die Taten, verwickelte sich dabei jedoch in Widersprüche.
Da keine Haftgründe gegen ihn vorlagen, wurde der Tatverdächtige nach der Vernehmung wieder entlassen. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
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