Als unbelehrbar erwies sich ein 16-jähriger Leverkusener, der jetzt in Untersuchungshaft genommen wurde.
Der Jugendliche bedrohte am Montag einen 15-jährigen Bekannten mit einer Machete und forderte ihn auf, seine Taschen zu entleeren.
Nachdem er von dem Geschädigten einen 20-EUR-Schein genommen hatte flüchtete er. Am nächsten Tag verabredete er sich mit dem 15-Jährigen, um ihm angeblich das Geld zurückzugeben. Statt dessen entriss er ihm am Treffpunkt das Handy und flüchtete erneut.
Nachdem der Geschädigte eine Anzeige erstattet hatte, wurde der Täter wegen der Raubstraftaten vorläufig festgenommen. Der 16-Jährige ist bei den Polizeibeamten des "Projekts Jugend" bei der Leverkusener Polizei kein Unbekannter. Diese Beamten kümmern sich insbesondere um jungendliche Intensivstraftäter, sowohl in präventiver als auch repressiver Sicht. Dort ist der Täter seit etwa einem Jahr bereits bei etwa 20 Straftaten in Erscheinung getreten.
Nachdem bei ihm alle Maßnahmen durch das Jugendamt, der Polizei und dem Gericht zu keiner Verhaltensänderung führten, musste er nun wegen Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft genommen werden.
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