Stadtplan Leverkusen
24.02.2004 (Quelle: Stadtverwaltung)
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6 Jahre Wirtschaftsförderung Leverkusen – Zum Abschied von Dr. Thomas Robbers


Nach knapp 6 Jahren als Geschäftsführer der WFL (Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH) wird Dr. Thomas Robbers zum 1. März eine neue Aufgabe in Münster übernehmen. Im Gespräch (War wohl ein Selbstgespräch) warf er darum einen Blick auf die zurückliegenden Jahre.
Er habe gern hier gearbeitet und wird das Rheinland vermissen. Vor allem die persönlichen Kontakte seien sehr kostbar gewesen, soweit äußerte sich Robbers emotional zu seinem Abschied. Der Rückblick auf die Arbeit der WFL seit 1998 lässt sich hingegen am besten in Zahlen ausdrücken:
· Leverkusen verfügt inzwischen über einen nennenswerten Büromarkt. Als sichtbarer Beitrag zum Strukturwandel wurde die Neubautätigkeit von Büroobjekten im Vergleich zu 1998 verfünffacht und die Vermittlung von Büroflächen vervierfacht.
· Ca. 70 Unternehmen haben sich mit Hilfe der WFL seit 1998 in Leverkusen neu angesiedelt.
· Daraus und aus der Bestandsentwicklung wurden im gleichen Zeitraum ca. 2.800 Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert.
· Die WFL verkaufte oder vermittelte knapp 40 Grundstücke mit einem Gesamtvolumen von ca. 225.000 m².

Diese Zahlen lassen erkennen, dass Leverkusen nach wie vor ein Standort mit einem hohen Entwicklungspotenzial ist. „Es gibt aber auch Projekte, bei denen wir unsere Erwartungen nicht erfüllt haben“, räumt Robbers ein. So zum Beispiel bei dem strukturpolitischen Projekt „Bioplex“, das unter der schwierigen Situation in der Biotechnologie-Branche leidet. Oder die Vermarktung des IPL. Dort arbeiten zwar wieder 900 Beschäftigte. Robbers wäre aber gerne weiter gewesen.

Standortmarketing ist wichtig
Mit Hilfe zahlreicher Präsentationen auf Messen und in den überregionalen Medien hat die WFL außerdem dazu beigetragen, dass Leverkusen aus seinem Dornröschen-Schlaf geweckt wurde. Um weiter im Wettbewerb der führenden Standorte in Nordrhein-Westfalen und dem Bundesgebiet bestehen zu können, empfiehlt Robbers, den Außenauftritt zu stärken. Nach innen sollte die WFL ihr service-orientiertes Profil behalten, um den Kunden optimale Lösungen anbieten zu können. Als gute Beispiele seien dazu das Gesundheitshaus, das Handwerkerzentrum oder auch die vorausschauende Planung im Handlungsprogramm Gewerbe genannt.


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Letzte Änderung am 26.02.2004 09:22 von leverkusen.
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