Schwer verletzt wurde ein 20-jähriger Motorradfahrer, als er am 16.2.2004 gegen 16.00 Uhr auf der Robert-Blum-Straße auf einen Pkw fuhr und auf die Fahrbahn stürzte. Bei dem Sturz verletzte er sich am linken Arm und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Ein zufällig vorbeifahrender Arzt hatte zuvor angehalten und sich um den Verletzten an Ort und Stelle gekümmert. Der 29-jährige Pkw-Fahrer gab an, er habe vor dem Linksabbiegen in eine Einfahrt rechtzeitig geblinkt und den Kradfahrer erst bemerkt, als der bereits auf der Gegenfahrbahn war und dann gegen seinen Pkw prallte. Der verletzte Kradfahrer erklärte dagegen, der Pkw-Fahrer habe den Fahrtrichtungsanzeiger nicht oder viel zu spät gesetzt. Er habe nicht mit einem so plötzlichen und starken Abbremsen des vor ihm fahrenden Pkw gerechnet. Als dieser plötzlich bremste und dann nach links abbog, habe er nicht mehr anhalten können. Die Polizei stellte die beschädigte Beleuchtungseinrichtung des Pkw sicher, um die Benutzung des Blinkers klären zu können. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Da aus dem Krad Benzin auslief, streute die Feuerwehr die Fahrbahn ab. Wegen der Unfallaufnahme musste die Robert-Blum-Straße in beiden Fahrtrichtungen für eine Stunde gesperrt werden.
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