Mit einer besonderen Form des Streiks musste sich die Leverkusener Polizei am Donnerstag beschäftigen.
Die Beamten wurden am Vormittag von einer Straßenbaufirma zu einer Baustelle nach Rheindorf gerufen. Dort waren etwa 30-40 Personen, die mit roten Mützen und Hemden der Gewerkschaft "Verdi" bekleidet waren, aus einem Bus ausgestiegen.
Durch aggressives Verhalten wurden die Arbeiter daran gehindert, ihre Tätigkeit fortzusetzen. Personen aus der Streikgruppe nahmen das herumliegende Werkzeug und bereits verlegte Pflastersteine und verstreuten sie über die gesamte Baustelle. Dadurch entstand nach Angaben der geschädigten Firma ein Sachschaden von etwa 3.000,-Euro. Als die Polizeibeamten eintrafen entfernten sich die Streikgruppe wieder mit dem Bus.
Wenig später traf die Gruppe dann an einer anderen Baustelle der Firma in Wiesdorf ein. Hier gelang es den Polizeibeamten die Personalien des Verantwortlichen festzustellen. Gegen die Beteiligten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Nötigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.
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