Am Montag, 18. Februar, trafen sich 22 Vertreter von deutschen Kommunen im Forum Leverkusen. Auf der Tagesordnung stand hierbei die Praxis deutsch-französischer Städtepartnerschaften. Eingeladen hatte das "Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit", IPZ, das Ideen und Beispiele zur Belebung von Städtepartnerschaften und die verschiedenen Fördermöglichkeiten vorstellte.
Bürgermeister Dr. Walter Mende begrüßte die Vertreter aus 16 Städten, die zum Teil schon auf drei Jahrzehnte Städtepartnerschaften zurückblicken konnten. "Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Beitrag zum Verständnis zwischen verschiedenen Nationalitäten", sagte er und erklärte mit Hinweis auf die noch junge Kooperation mit Villeneuve d’Ascq, die Stadt Leverkusen wolle "Fehler vermeiden, die andere schon gemacht haben." Dazu erhoffe man sich als "Newcomer" in diesem Kreise Tipps für die Praxis.
Mit großem Interesse verfolgten daher Uwe Bräutigam und Ursula Siewert, die von Leverkusener Seite an dem Seminar teilnahmen, welche Erfahrungen andere deutsche Städte in ihrer Zusammenarbeit mit französischen Partnern gemacht haben. Darüber hinaus berichtete das IPZ über die Erwartungen junger Leute an die Städtepartnerschaften. Darüber hinaus wurden auch noch erfolgreiche Projekte vorgestellt.
Die Teilnehmer gewannen so aufschlussreiche Erkenntnisse über die unerwarteten Erlebnisse, die auch bei engen Nachbarn durch die unterschiedlichen Lebensgewohnheiten auftreten können, sowie die Chancen bei der Auseinandersetzung mit den kulturellen Unterschieden.
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