Ein erneuter Erfolg gelang dem Bekämpfungsteam Schwarzarbeit des Fachbereiches Recht und Ordnung am Montag, 21. Januar. Bei der Überprüfung einer Baustelle in Leverkusen-Lützenkirchen wurden fünf polnische Arbeiter angetroffen, die sich illegal in Deutschland aufhielten.
Die Arbeiter verputzten Wände und verlegten Fliesen für einen Stundenlohn von umgerechnet 5,72 DM, ohne allerdings vom versprochenen Lohn bisher etwas gesehen zu haben.
Die fünf polnischen Staatsangehörigen wurden nach ihrer Entdeckung zum Polizeipräsidium gebracht und dort bis in die späten Abendstunden vernommen. Ihnen droht nun die Abschiebung nach Polen. Gegen den Bauherren und gleichzeitigem Auftraggeber wird durch den Fachbereich Recht und Ordnung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und ein hohes Bußgeld verhängt.
Dieser Fall unterstreicht die Tendenz, dass bei Kontrollen auf Baustellen in Leverkusen immer häufiger Verstöße gegen Gewerbe- und Handwerksrecht, ausländerrechtliche Bestimmungen sowie Leistungsmissbrauch (Sozialhilfe, Arbeitslosengeld) festgestellt werden.
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