Ein stark alkoholisierter Mann (55) hat am Dienstagabend (29. Januar) zwei Leverkusener Polizistinnen (24, 30) vor dem Kölner Präsidium im Streifenwagen angegriffen, getreten und gebissen. Unterstützungskräfte der Wache Kalk überwältigen ihn, brachten ihn in eine Gewahrsamszelle und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe für das Strafverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung. Die beiden Polizistinnen waren nach dem Einsatz und einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus weiter dienstfähig.
Der Fall belegt, dass Einsätze auch bei eigentlich nichtigen Anlässen für die Einsatzkräfte gefährlich werden können. Die beiden Polizistinnen hatten den 55-Jährigen an Bord des Streifenwagens, da er um 19.30 Uhr in Schlebusch einem Platzverweis nicht nachgekommen war. Zuvor war er mit einem Security-Mitarbeiter (33) der Einrichtung auf der Merziger Straße in Streit geraten, in der er als Flüchtling untergebracht ist.
Bis kurz vor Eintreffen verlief die Fahrt unauffällig. Vor dem Präsidium wand sich der 55-Jährige plötzlich auf der Rücksitzbank und trat der Fahrerin des Streifenwagens (30) mehrfach gegen den Kopf.
Der neben ihm sitzenden Polizistin (24) biss er in die Hand.
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