Der Auftakt des Straßenkarnevals ist für die Polizei Köln zunächst ruhig gestartet. Die Jecken fanden sich erst recht spät in der Innenstadt von Leverkusen sowie in den einzelnen Stadtteilen ein.
Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und sorgte durch konsequentes Einschreiten und sichtbare Präsenz für Sicherheit.
Aggressive Betrunkene und Straftäter wurden frühzeitig aus dem Verkehr gezogen sowie mit Platzverweisen belegt.
Der Einsatzleiter zog eine erste positive Bilanz:
"Aus polizeilicher Sicht sind wir sehr zufrieden mit dem jecken Treiben. Bis jetzt gab es noch keine nennenswerten Ereignisse", so der Polizeidirektor Peter Römers. "Die Kölner Polizei wird heute von Kolleginnen und Kollegen aus dem Ruhrgebiet unterstützt."
Das in Leverkusen zum zweiten Mal erlassene Glasverbot am Lindenplatz wurde von den Feiernden erneut positiv angenommen. Auch hier stiegen mit zunehmendem Alkoholgenuss die Straftaten. Es gab in den Bereichen Wiesdorf, Schlebusch und Opladen eine Körperverletzung, eine Anzeige wegen Widerstand, und zwei Platzverweise. Auffällig sind derzeit sechs Minderjährige die aufgrund des überhöhten Alkoholkonsums in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. In der Fußgängerzone in Schlebusch befanden sich zu Spitzenzeiten mehrere hunderte Karnevalisten.
In Leverkusen kam es zu fünf Ingewahrsamnahmen und 20 Platzverweisen.
Nachfolgend eine Statistik der "karnevalstypischen" Einsätze:
Einsätze gesamt: 21
Körperverletzungen: 15
Sachbeschädigungen: eine
Taschendiebstähle: keiner
Widerstände gegen Polizeibeamte: zwei.
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