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Auf der Hauptversammlung: Bayer informiert Aktionäre über "Bayer Climate Program":
Ausstellungen, Publikationen und Film dokumentieren Klima-Engagement

Integrierte Maßnahmen für Klimaschutz und Umgang mit Klimawandel / "Leuchtturmprojekte" für Produktionsprozesse, Geschäftsgebäude und Landwirtschaft

Archivmeldung aus dem Jahr 2008
Veröffentlicht: 25.04.2008 // Quelle: Bayer

Bayer verstärkt im Rahmen des Ende 2007 gestarteten "Bayer Climate Program" seine Anstrengungen für eine weitere CO2-Reduktion in der eigenen Produktion sowie für neue Lösungen zum Klimaschutz und zum Umgang mit dem Klimawandel. In Ausstellungen, Publikationen und einem erstmals gezeigten Film informierte das Unternehmen heute seine Aktionäre auf der Hauptversammlung in Köln über die ersten sogenannten "Leuchtturmprojekte" in der industriellen Produktion, bei Geschäftsgebäuden und in der Landwirtschaft sowie über weitere Maßnahmen im Rahmen des integrierten konzernweiten Klimaprogramms.

"Mit dem Bayer Climate Program wollen wir unserer Verantwortung für die wichtige gesellschaftliche Herausforderung des Klimawandels gerecht werden", sagte Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning. Diese soziale Verantwortung könne Hand in Hand gehen mit den ökonomischen Leistungen des Konzerns. "Wir wollen weiter wachsen, auch weil wir innovative Produkte für einen effizienten Klimaschutz und den Umgang mit dem Klimawandel herstellen", so Wenning. Für klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte stellt Bayer bis zum Jahr 2010 eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Klimafreundlichere Produktion
Mit dem von Bayer Technology Services neu entwickelten "Bayer Climate Check" identifiziert der Konzern gerade weitere CO2-Einsparpotenziale in seinen Produktionsprozessen - erstmals unter Einbezug der Vorkette der Produktion, also von Rohstoffen, Energie und Logistik. In einem ersten Schritt werden 100 Produktionsstätten weltweit überprüft und dadurch rund 85 Prozent der durch Produktionsprozesse emittierten Treibhausgase erfasst, um anschließend Maßnahmen zur CO2-Reduktion einzuleiten. Der "Bayer Climate Check" ist vom TÜV Süd zertifiziert und wird auch auf dem externen Markt angeboten.

Energieeffiziente Geschäftsgebäude
In der Nähe von New Delhi, Indien, baut Bayer aktuell ein eigenes Verwaltungsgebäude erstmalig nach dem Konzept des "EcoCommercial Building".
Mithilfe u.a. von Polyurethan-Dämmstoffen von Bayer und einer eigenen Solaranlage wird das indische Bürogebäude seinen Energiebedarf komplett selbst decken und mit 70 Prozent weniger elektrischer Energie als vor Ort üblich auskommen. Das Besondere dieses von BayerMaterialScience mit Partnern entwicklelten Konzeptes für Geschäftsgebäude mit Null Emissionen: Es ist an die verschiedenen Klimazonen der Erde anpassbar und soll auch in anderen Weltregionen realisiert werden.

Widerstandsfähige Pflanzen
Die Weltbevölkerung wächst weiter und mit ihr der Bedarf an Nahrung für Mensch und Tier. Die landwirtschaftlichen Flächen aber sind kaum erweiterbar. Zudem können Hitze, Trockenheit oder salzige Böden den erreichbaren optimalen Ertrag von Kulturpflanzen um bis zu 80 Prozent reduzieren. Der Klimawandel droht diese Anbaubedingungen noch weiter zu verschärfen. Die Konsequenz lautet: Unter erschwerten Bedingungen ist die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern.

Bayer CropScience will die Möglichkeiten der Biotechnologie nutzen, um Pflanzen z.B. gegen Trockenheit und Hitze widerstandsfähiger zu machen und dadurch die Ernten zu sichern. Erste Feldversuche zeigen bei Raps bereits eine deutliche Ertragssteigerung.

Zusätzlich sucht Bayer gezielt nach Lösungen für die Nutzung alternativer Energiequellen auf pflanzlicher Basis, ohne dabei auf Anbauflächen für Nahrungspflanzen zurückgreifen zu müssen. Daher untersucht Bayer CropScience gemeinsam mit Partnern der Automobil- und Agrarindustrie das Einsatz-Potenzial der Jatropha als Energiepflanze - sie ist nicht essbar, dafür aber sehr ölhaltig und gedeiht auch auf ertragsschwachen Böden.

Schadstoffarme Firmenfahrzeuge und weniger Flüge Der Leverkusener Konzern bezieht auch gezielt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das integrierte Gesamtprogramm ein. So hat Bayer damit begonnen, zunächst in Deutschland und dann schrittweise in weiteren Ländern schadstoffarme Firmenfahrzeuge einzuführen. Zudem soll der Einsatz neuer Telekommunikationstechniken einen großen Teil von Geschäftsflügen überflüssig machen.

Wissenschaftspreis und Schülerstipendien Im Herbst diesen Jahres wird Bayer erstmals den mit 50.000 Euro dotierten "Bayer Climate Award" für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Klimawissenschaften vergeben - den ersten interdisziplinären, internationalen Klima-Wissenschaftspreis. Zudem ermöglicht das Unternehmen engagierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an Klimaschutz-Seminaren im Ausland mit einer finanziellen Unterstützung von bis zu 5.000 Euro.

Kinder malen den Klimawandel
Wie intensiv sich bereits die junge Generation mit dem Klimawandel auseinandersetzt, dokumentiert eine weitere Ausstellung, die Bayer in dieser Form erstmals auf der Hauptversammlung zeigte. Zu sehen war eine Auswahl an prämierten Bildern des internationalen Kinder-Malwettbewerbs, den das Unternehmen zum Thema Klimawandel in 2007/08 im Rahmen seiner Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) veranstaltete. Die Inhalte der Kinderbilder eint eine Botschaft an die Menschen: Kümmern wir uns um unseren Planeten, denn wir haben nur diesen einen! Die ausgestellten Motive wurden ergänzt durch besondere Fotografien: Die Aufnahmen zeigen einige Wettbewerbsteilnehmer zusammen mit ihren Werken in der natürlichen Umgebung, die sie in ihren Bildern thematisieren.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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