Ab morgen leben wir auf Pump

Das NaturGut Ophoven gibt Tipps für ein nachhaltiges Leben

Archivmeldung aus dem Jahr 2018
Veröffentlicht: 31.07.2018 // Quelle: Gut Ophoven

Der 1. August markiert den Tag, an dem wir Menschen alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben, die die Erde innerhalb eines Jahres produzieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Ab dann greifen wir auf die Reserven der Erde zurück, welche über Millionen Jahre angelegt wurden und nicht in absehbarer Zeit nachwachsen können. Die Forschungsorganisation Global Footprint Network hat dieses Datum mit ihrer Ressourcenbuchhaltung, dem Ökologischen Fußabdruck, berechnet.

„Die Wissenschaftler haben sich gefragt, wie viel gesunden Boden, gute Luft oder Materialien die Erde generieren würde, wenn man sie einfach in Ruhe lassen würde. Anschließend wurde untersucht, wie viele Ressourcen von uns Menschen jährlich verbraucht werden“, erklärt Hans-Martin Kochanek, vom NaturGut Ophoven. Der Ergebnis sei ernüchternd: Global gesehen benötigen wir 1,7 Erden, wenn wir so weiter machen wie bisher. Würden alle Menschen so leben wie wir in Deutschland, benötigten wir sogar 3,5 Erden.

„Diese Rechnung wird nicht ewig aufgehen. Wir wissen alle, dass zu hohe Anleihen ein Problem werden“, so der Leiter des Leverkusener Umweltzentrums. „Wir leben jetzt schon auf Kosten unserer Kinder und Enkel.“ Denn die Ressourcen auf der Erde sind endlich: “Wir stoßen beispielsweise mehr Kohlendioxid aus, als Wälder und Ozeane absorbieren können, fischen schneller als sich die Bestände erholen oder fällen mehr Bäume als nachwachsen.“ Mit vielfältigen Folgen für die Umwelt, wie u.a. Klimawandel, Artensterben oder schrumpfende Wälder.

Noch 1987 fiel der Earth Overshoot Day auf den 19. Dezember. Durch das hohe Konsumniveau in Industrie- und Schwellenländern sowie das schnelle Bevölkerungswachstum ist der Tag im Kalender immer weiter nach vorne gerückt. Der deutsche Overshoot Day war bereits am 2. Mai. „Damit der Stichtag wieder auf den 31.12. fällt, müssen wir insbesondere unseren CO2 Ausstoß verringern“, so Hans-Martin Kochanek. „Da sollt jeder einzelne einen Beitrag leisten.“

Hier einige Tipps, die besonders viel bringen: fürs Klima, die Gesundheit und den eigenen Geldbeutel:

Nutze Ökostrom!
Davon profitiert das Klima am meisten. Man kann knapp zwei Tonnen CO2 damit in einem 4 Personen- Haushalt einsparen.

Fahre kurze Strecken ab jetzt mit Bus und Bahn oder dem Fahrrad!
Bei Wegen von 10 Kilometern und einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von 6 Litern kann man schnell 270 kg CO2 im Jahr einsparen.

Fliege weniger!
Flüge erzeugen enorm viel CO2. Ein Inlandsflug quer durch Deutschland belastet die Umwelt mit 340 kg dieses klimaschädlichen Gases, ein Langstreckenflug nach New York sogar mit 1600 Kilogramm.

Greife zu biologisch und regional erzeugten Nahrungsmitteln!
Damit kann man 20 – 50 Prozent CO2 einsparen.

Der Sonntagsbraten reicht!
Wer nicht jeden Tag Fleisch ißt, entlastet das Klima mit etwa 400 kg pro Jahr und tut seiner Gesundheit gutes.

Im Winter die Heizung runter drehen!
Ein Absenken der Raumtemperatur von nur einem Grad kann den CO2 Ausstoß einer vierköpfigen Familie um rund 350 kg im Jahr senken und den eigenen Geldbeutel entlasten.

Die Waschmaschine voll machen und mit geringerer Temperatur waschen!
Die meiste Wäsche wird schon bei 30-40 Grad sauber. 95 Grad Wäschen sollten die Ausnahme sein. Den Trockner nur, wenn es nicht anders geht. Hierbei kann man bis 330 kg CO2 im Jahr pro Person einsparen.

Es muss nicht immer neu sein!
Bei der Produktion von Handys, Autos, Spielzeug etc. wird immens viel CO2 freigesetzt. Die meisten Sachen gibt es aber schon gebraucht: Tauschbörsen und Gebrauchtmärkte sind wahre Fundgruppen. Gebrauchte Sachen kaufen, entlastet das Klima und schont den Geldbeutel.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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