Auf eine Nobelpreisträgerin kann die Stadt, die in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feiert, (noch) nicht verweisen. Doch wo der globale Glanz wissenschaftlicher Ergebnisse oder literarischer Verdienste einer Frau aus Leverkusen fehlt, erhellt der Blick auf den weiblichen Alltag die Geschichte des jungen Stadtverbundes Leverkusen. Denn auch zwischen Rhein, Dhünn und Wupper haben Frauen lokale Geschichte geschrieben. Es waren Frauen, deren Wirken oft verkannt und häufig vergessen wurde.
Einige von ihnen sollen in diesem dreiteiligen Seminar vorgestellt werden. Angefangen bei den 'Gründerinnen': Juliane Leverkus, Johanna Duisberg und Luise Wuppermann über Politikerinnen im ersten Wiesdorfer Stadtrat, Lehrerinnen, Ärztinnen, Künstlerinnen und sozial engagierter Frauen, die das Leben in Leverkusen prägten.