Wirtschaftsempfang: Engels sind Unternehmer des Jahres


Archivmeldung aus dem Jahr 2016
Veröffentlicht: 22.11.2016 // Quelle: Internet Initiative

Leverkusen ist längst als cLEVerer Standort für Neuansiedlungen und Investitionen bekannt. Aber wie cLEVer sind eigentlich die Leverkusener Unternehmerinnen und Unternehmer? Beim diesjährigen Jahresempfang der WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH am gestrigen Montag, 21. November im Forum Leverkusen hatte die fast 300 Gäste die Chance, ihr Wissen zum Standort Leverkusen rund um das Wirtschaftsjahr 2016 unter Beweis zu stellen und gemeinsam Geld für einen guten Zweck zu erspielen. Außerdem gab es die Auflösung der Frage, wer in diesem Jahr den Unternehmerpreis mit nach Hause nehmen darf.
50.000 Euro an Fördermitteln erhielt die Stadt Leverkusen 2016 – aber wofür? Welchen Namen trägt der neue Rhein-Düker? Und wie viele Menschen werden nach Fertigstellung in der neuen Zentrale der pronova BKK in Wiesdorf arbeiten? Wer WfLQuizchampion 2016 werden will, sollte Ortskenntnisse mitbringen. Der Wirtschaftsempfang 2016 der WfL versprach ein gänzlich anderes Konzept als in den Vorjahren. „Es ist so viel passiert in diesem Jahr und es gibt spannende Fakten zum Standort, die vielen überhaupt nicht bewusst sind. Mit dem Quiz wollen wir auf einige wichtige Ereignisse für Leverkusen 2016 zurückblicken und haben uns dafür ein paar knifflige, aber auch lösbare Fragen ausgedacht“, erklärt WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier. Die Gäste wurden auf diese Weise ein aktiver Teil der Veranstaltung. Mit Hilfe von Abstimmgeräten gilt es, möglichst viele der insgesamt 20 Fragen aus fünf Kategorien wie beispielsweise „Herzlich Willkommen“, „Standort Leverkusen“ oder „WfL“ richtig zu beantworten und dabei auch noch flink zu sein. Je schneller man abstimmt, desto größer sind die Chancen, WfL-Quizchampion zu werden. Die einzelnen Fragen sind mit Geldbeträgen hinterlegt. Der Betrag, den der beste Teilnehmer durch seine korrekten Antworten erspielt hat, spendet die Tropper Data Service AG für einen guten Zweck in Leverkusen. Auf die besten Quizteilnehmer warten darüber hinaus attraktive Tickets für Leverkusener Veranstaltungen. Neben einer vom Grünen Klaus mit Zwischenrufen bedachen Umschau zum Wirtschaftsjahr 2016 und den anstehenden Herausforderungen am Standort durch Oberbürgermeister Uwe Richrath stand auch die Verleihung des Unternehmerpreises 2016 an. Im Sommer hatte die WfL wieder Leverkusener Unternehmen aufgefordert, ihre Vorschläge für den Preisträger bzw. die Preisträgerin des Jahres abzugeben. Mit diesen Vorschlägen hat sich die Jury (Stadt Leverkusen, Sparkasse Leverkusen, Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Industrie- und Handelskammer zu Köln / Geschäftsstelle Leverkusen-Rhein-Berg und WfL) auseinandergesetzt. Auf der Grundlage von fünf Kriterien (Engagement für den Standort, Arbeitsplatzeffekte, nachhaltiges Wirtschaften, Unternehmertum und besondere Innovationsorientierung) wurden die vorgeschlagenen Unternehmen bewertet.
Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Georg, Andreas und Christian Engel von der Kaminbau Engel GmbH & Co.KG aus Hitdorf. Vor 50 Jahren – am 5. September 1966 – durch den gelernten Maurermeister und „Vollbluthandwerker“ Georg Engel als „Schornstein/Feuerungsbau und Schornsteinsanierungen“ gegründet, hat sich das Familienunternehmen seither in Leverkusen und der gesamten Region durch hochwertige, innovative Produkte rund um häusliche Feuerstätten und den dazugehörigen handwerklichen Dienstleistungen einen Namen gemacht. Seit 2008 wird die Kaminbau Engel GmbH & Co.KG von Andreas und Christian Engel in zweiter Generation (seit 2014 gemeinsam mit Geschäftspartner Walter Ranftler) geführt, Vater Georg ist aber immer noch als Berater im Betrieb fest eingebunden. Mehr als 25 Mitarbeiter sind im Einsatz – in Leverkusen, in der Region, aber auch in Franken, in München oder auf Mallorca. Dass Kaminbau Engel weit über die Grenzen Leverkusens hinaus bekannt ist, kann man vielleicht auch an der Innovationsfreude festmachen. In den vergangenen 50 Jahren war Engel stets ganz vorne dabei, wenn es um die Einführung neuer Technologien im Kaminbau ging, einem nicht alltäglichen Handwerk. Wo früher drei Menschen im Büro saßen, um Beratungen, Angebote und Zeichnungen anzufertigen, sind heute fast zehn Experten damit beschäftigt, diese Arbeiten zu erledigen und Zeichnungen mit CADProgrammen am Computer zu erstellen, um den Kunden einen möglichst maßgeschneiderten Kamin zu planen und zu bauen. Damit der Handwerksberuf des Ofen- und Luftheizungsbauers auch Zukunft hat, gehört die Ausbildung junger Menschen zur Firmenphilosophie. Ein Blick in die 750 m² große Ausstellung an der Hafenstraße und den 200 verschiedenen Kaminen zeigt eindrucksvoll, dass die Feuerstätte nicht mehr Mittel zum Zweck ist. Durch moderne Technologien wie die integrierte Heizungswassererwärmung und Solarthermie ist der Kamin inzwischen ein Hightech-Produkt. Mehr noch: Geschlossene Feuerstellen sind zum Stilelement geworden, der Designkamin zum Mittelpunkt in den eigenen vier Wänden. Dabei hat Familie Engel auch Sinn für Altes. Denn am heutigen Unternehmenssitz in der Hafenstraße war früher der bekannte Streichholzproduzent „Welthölzer“ zu Hause. Nach dessen Ende zog es das KaminbauUnternehmen auf das historische Fabrikgelände. Es folgten umfangreiche Sanierungsarbeiten und die Übernahme des angrenzenden Gasthof „Zum Anker“ und des ehemaligen Kinos. Heute lebt der Charakter der geschichtsträchtigen Leverkusener Industrie in Hitdorf dank des Engagements des Unternehmens Engel weiter. Seit kurzem gehören die alten Gemäuer, in denen Familie Engel nicht nur arbeitet, sondern seit 1985 auch lebt, zu einem der 111 Orte in Leverkusen, die man gesehen haben muss. Das gesellschaftliche Engagement im Stadtteil zeichnet sich aber auch aus durch Mitgliedschaft in zahlreichen Ortsvereinen.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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