Dank eines aufmerksamen Zeugen (52) haben Polizisten heute Morgen (17. November) die lebensgefährliche Fahrt eines aus Rumänien stammenden Lastwagenfahrers (32) beendet. Der 32-Jährige war beginnend vom Autobahnkreuz Leverkusen über die A 3 bis auf die A 59 teils mit erheblichen Schlangenlinien unterwegs gewesen. Den Grund dafür hatten Polizisten bei der anschließenden Kontrolle schnell gefunden - Alkohol!
Gegen 5.30 Uhr meldete sich der 52-Jährige über die Notrufnummer 110 bei der Polizei. Nach Zeugenangaben benötigte der Fahrer des Lastzuges teilweise die gesamte Autobahnbreite. "Es ist mehrfach zu sehr gefährlichen Situationen auch für andere Fahrzeugführer gekommen. Es war Glück, dass hier nichts passiert ist", gab der Melder später zu Protokoll.
Schließlich lenkte der Lastwagenfahrer sein Gespann auf die A 59 in Fahrtrichtung Bonn. Kurz vor der Anschlussstelle Spich rammte der 30-Tonner eine am rechten Fahrbahnrand stehende Warnbarke, setzte seine Fahrt jedoch fort. Erst am Ende der Baustelle stoppte der Rumäne.
Alarmierte Polizisten sorgten dafür, dass der sichtlich Angetrunkene sein Fahrzeug nicht erneut in Bewegung setzen konnte.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Gegen die Maßnahmen der Uniformierten sperrte sich der 32-Jährige. Die Polizisten waren gezwungen, den Mann mit vereinten Kräften abzuführen. Auf Anordnung entnahm ein Arzt dem Beschuldigten eine Blutprobe. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Alkoholsünders und leiteten Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstands ein.
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