Insgesamt 25 Verkehrsunfälle wurden der Polizei in Leverkusen am 28.12.04 ab 09.56 Uhr bis 16.00 Uhr gemeldet, es blieb bei Blechschäden, bisher wurde niemand verletzt.
Nachdem es in Leverkusen ab 09.00 Uhr zunächst leicht zu schneien anfing, wurden die Fahrbahnen im Stadtgebiet mit zunehmendem Schneefall bei Temperaturen knapp unter 0 Grad C von West nach Ost allmählich glatt. Von 10.00 bis 11.30 Uhr wurden der Polizei bereits 15 Unfälle gemeldet, also im Schnitt alle 6 Minuten ein Unfall.
Zu den Unfällen kam es in erster Linie durch nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringen Abstand zu anderen Fahrzeugen sowie durch fehlende Übung auf glatter Fahrbahn, einige rutschten seitlich gegen Laternenpfähle und andere Hindernisse oder in den Graben.
Während ein Teil der Fahrzeugführer die Pkw mit Winterreifen oder wintertauglichen Ganzjahresreifen ausgerüstet hat, wurden auch etliche Fahrzeuge mit Sommerreifen angetroffen, die bei diesen Fahrbahnverhältnissen kaum eine Chance haben, heil zu Hause anzukommen. Der Vorteil der Winterreifen ist allerdings durch überhöhte Geschwindigkeit und zu geringen Sicherheitsabstand schnell verbraucht.... Der Abstand bei Glätte sollte den Tacho-Abstand nicht unterschreiten, also bei 30km/h mindestens 30m betragen.
Trotz des zeitweiligen Schneetreibens fuhren einige ohne Licht oder nur mit Standlicht, was zu einer schlechten Erkennbarkeit des Fahrzeugs für andere Verkehrsteilnehmer führt und das Unfallrisiko erhöht.
BPOLD 11: Gemeinsame Wasserrettungsübung mit Hubschraubern der Bundespolizei
POL-K: 260508-5-K Schwerer Verkehrsunfall in Köln-Mülheim: Fußgänger von Rollerfahrer erfasst
BPOL NRW: Reisende stoppen aggressiven Fahrgast - Bundespolizei nimmt 36-Jährigen in Gewahrsam
POL-BN: Verdacht der Begehung von Amtsdelikten: Durchsuchungen bei Justizbediensteten und in der Justizvollzugsanstalt Euskirchen
POL-D: Großeinsatz gegen die Organisierte Kriminalität - Vorläufige Bilanz - Zeitgleiche landesweite Durchsuchungen - Zahlreiche Sicherstellungen
Aktuelle Warnung der Polizei Köln - Vermehrte Anrufe von "falschen Polizeibeamten", insbesondere in Leverkusen