In einer spontanen Aktion konnte die Leverkusener Polizei einen kleinen Beitrag zur Hilfe für die Betroffenen der Flutkatastrophe leisten.
Vor wenigen Tagen erfuhr der Polizeioberkommissar Wolfgang Weißert in einem Telefongespräch mit einer Kollegin aus Sachsen von der großen Not eines Kindergartens in der kleinen Ortschaft Roßwein an der Mulde. In dem Ort waren etwa 1000 Familien vom Hochwasser betroffen. 400 Wohnungen und Häuser waren fast vollständig in den Fluten untergegangen, darunter auch der gerade neu renovierte Kindergarten. Danach waren nicht nur die Möbel, sondern auch die gesamten Spielsachen unbrauchbar geworden.
Ein Rundschreiben im Polizeipräsidium erbrachte eine überwältigende Resonanz. Schon bald stapelten sich große Mengen Spielsachen im Dienstzimmer des Kollegen. Auch die beiden Stadtbüchereien am Erholungshaus und in Steinbüchel erfuhren von der Aktion und räumten reichlich Kinderbücher aus den Regalen.
So konnte der Polizist mit einem ansehnlichen “Berg” an Spielsachen und Büchern sein Wohnmobil beladen und am vergangenen Wochenende nach Sachsen fahren. Vor Ort bot sich ihm ein trauriges Bild. Im Kindergarten sah es aus, wie in einem Rohbau. Der Putz musste von den Wänden geschlagen und der Fußboden herausgerissen werden.
Sichtlich gerührt von dieser spontanen Hilfeleistung nahm die Leiterin des Kindergartens die Spielsachen in Empfang. Sie bedankte sich dafür, dass die Folgen für die kleinen Opfer der Flut etwas gelindert werden konnte.
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