Bei einer Aktionswoche zur Schulwegsicherung haben Verkehrsüberwachung, Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst in Leverkusen vom 7. bis 11. September 2026 die Verkehrssituation rund um Schulen unter die Lupe genommen – mit deutlichem Ergebnis.
Der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr der Stadt Leverkusen hat gemeinsam mit der Polizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst eine Schwerpunktaktion zur Sicherheit auf Schulwegen durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Bring- und Abholzeiten an den Schulen. Ziel der Aktion war es, Verkehrswege für alle Beteiligten sicherer zu machen – insbesondere für Kinder auf dem Schulweg.
Die Bilanz der Aktionswoche fällt eindeutig aus: Die städtischen Mitarbeitenden stellten insgesamt 83 Verstöße im ruhenden Verkehr fest. Besonders häufig wurden Fahrzeuge unerlaubt auf Gehwegen abgestellt oder Hol- und Bringzonen zweckwidrig genutzt. Auch das Parken in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen sowie Verstöße gegen ausgeschilderte Haltverbote wurden dokumentiert und geahndet.
Hinzu kamen 289 Geschwindigkeitsverstöße im Umfeld der Leverkusener Schulen. In der Summe wurden damit in nur einer Woche 372 Verstöße erfasst.
Die Aktionswoche machte aber auch deutlich: Allein die Ankündigung der Kontrollen und die sichtbare Präsenz der Ordnungskräfte vor Ort trugen dazu bei, eine Verbesserung der Verkehrssituation und eine Einhaltung der Verkehrsregeln durch die überwiegende Anzahl der Verkehrsteilnehmenden herbeizuführen.
Die Mitarbeitenden des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr berichteten zudem von breitem Zuspruch seitens der Leverkusenerinnen und Leverkusener. Viele Bürgerinnen und Bürger begrüßten die verstärkten Kontrollen rund um die Schulen ausdrücklich.
Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, die Überwachung der Schulwege und des Schulumfelds auch künftig fortzuführen – im Rahmen der personellen Möglichkeiten und der regulären Einsatzplanung.