Seine Hilfsbereitschaft wurde einem 40-jährigen Rollerfahrer am gestrigen Nachmittag (18. Februar) in Köln-Deutz zum Verhängnis. Um einer Freundin (41) noch Unterlagen für eine Anzeigeerstattung zu bringen, setzte sich der Mann auf sein Motorrad und fuhr von Leverkusen nach Deutz, obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
In den Nachmittagsstunden erschien eine 41-jährige Frau auf der Polizeiwache in Köln-Deutz, um dort den Diebstahl eines Kleinkraftrades anzuzeigen.
Telefonisch bat sie ihren 40-jährigen Bekannten, ihr noch Unterlagen zu bringen.
Da der Mann, ganz Kavalier der alten Schule, nicht lange auf sich warten lassen wollte, machte er sich sogleich mit seinem Zweirad auf den Weg.
Während die Polizisten auf das Eintreffen des Rollerfahrers warteten, überprüften sie routinemäßig dessen Personalien.
Ergebnis: Der flotte Helfer hat keinen Führerschein. Der Mann war Anfang des Jahres bei einer Verkehrskontrolle wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen.
Als der Leverkusener mit seinem Roller auf der Polizeiwache erschien, staunte er nicht schlecht. Mit dem Tatvorwurf konfrontiert, gab er gegenüber den Beamten kleinlaut zu, keinen Führerschein mehr zu besitzen.
Als untauglich dürfte sein Entschuldigungsgrund bewertet werden.
Er habe seiner Bekannten möglichst schnell helfen wollen und sei daher mit dem Roller nach Deutz gefahren. Gegen den unbelehrbaren 40-Jährigen wurde erneut Anzeige erstattet.
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