Die Musik- und Kunstschule Leverkusen zeigt derzeit die Ausstellung „Tanz der Farben" – ein Kunstprojekt, das traditionelle Gnawa-Musik und -Tanz mit moderner Malerei zu einem gemeinsamen Erlebnis vereint.
Hinter dem Projekt stecken zwei Kunstschaffende: der Künstler Mohammed Benzaid und die Künstlerin Britta Reinhardt. Beide verbinden in ihrer Arbeit die Ausdruckskraft traditioneller Gnawa-Musik und -Tanzbewegungen mit den Mitteln der zeitgenössischen Malerei. Im Zentrum steht dabei ein besonderer Ansatz: Tanzbewegungen werden direkt auf die Leinwand übertragen – die Farben machen sichtbar, was der Körper im Moment des Tanzens ausdrückt.
Der getanzte Hintergrund bildet dabei die Basis für das fertige Gemälde. So entsteht ein Werk, das nicht nur das Auge anspricht, sondern auch Bewegung, Rhythmus und Musik in sich trägt. „Tanz der Farben" ist damit eine Fusion aus Malerei, Tanz und Musik – ein Prozess, der alle Sinne beansprucht und zu einem besonderen Kunsterlebnis wird.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke von Moshtaq Rahimi, Schüler von Britta Reinhardt, der im ersten Obergeschoss der Schule seine ersten größeren Werke präsentiert. Zu sehen sind die Bilder „Pfau und Schlange" sowie „Giraffenduo".
Die Werke der drei befreundeten Kunstschaffenden sind in der Musik- und Kunstschule Leverkusen, Friedrich-Ebert-Straße 41 in Wiesdorf, ausgestellt. Die Bilder von Mohammed Benzaid und Britta Reinhardt befinden sich im Erdgeschoss, die Schülerarbeiten von Moshtaq Rahimi im ersten Obergeschoss.
Die Ausstellung „Tanz der Farben" ist noch bis zum Sommer zu sehen – und zwar zu den regulären Unterrichtszeiten der Schule von 10 bis 21 Uhr.
Mit „Tanz der Farben" bietet die Musik- und Kunstschule Leverkusen Leverkusenerinnen und Leverkusenern die Möglichkeit, eine ungewöhnliche Verbindung aus Körperkunst, Musik und Malerei kennenzulernen. Die Ausstellung macht deutlich, wie kreative Zusammenarbeit und kulturelle Einflüsse – hier die Gnawa-Tradition – zeitgenössische Kunst in Leverkusen bereichern können.