Am späten Abend des 1. Juni hat die Polizei in Leverkusen-Wiesdorf einen aus Serbien stammenden Mann (48) unmittelbar nach einem Einbruch festgenommen. Ein Richter schickte den 48-Jährigen wegen eines in anderer Sache ausgestellten Haftbefehls in Untersuchungshaft. Staatsanwaltschaft und Polizei werfen dem Mann zudem 17 Wohnungseinbrüche in Köln (9), Leverkusen (5), Bergisch-Gladbach (1), Troisdorf (1) und Much (1) vor. Ihm wird weiterhin zur Last gelegt, vier Autokennzeichen gestohlen zu haben.
Nach derzeitige Ermittlungen hat er zumindest in einem Fall die Kennzeichen zur Tarnung seines Autos benutzt und nach dem Einbruch entsorgt.
Eine Ermittlungsgruppe der Polizei Köln hatte den Einbrecher bereits seit März in Visier. Zeugen hatten mehrfach ähnliche Täterbeschreibungen abgegeben und Kennzeichen abgelesen, die auf die Spur des Einbrechers führten. Mit dem Anruf einer 88 Jahre alten Frau aus Wiesdorf endete die Einbruchsserie des mehrfach einschlägig vorbestraften Serben. Die Seniorin war am Freitagabend gegen 23 Uhr durch Geräusche in ihrem Haus auf den Einbrecher aufmerksam geworden, hatte sich im Bad eingeschlossen und von dort die "110" gewählt. Dem 48-Jährigen gelang kurz vor Eintreffen der Polizei noch die Flucht aus dem Haus. Die Beamten stellten ihn allerdings in einem Gebüsch vor dem Haus. In seinem Auto fanden die Polizisten neben Schmuck und diversem Einbruchwerkzeug auch gestohlene Kennzeichen.
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