Auf den mutmaßlich aus rechtsextremen, von Fremdenhass geprägten Motiven begangenen Angriff auf die Kölner Sozialdezernentin und neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker haben die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes der Stadt Leverkusen mit Entsetzen und Bestürzung reagiert. Die Verwaltungsspitze verurteilt das Attentat scharf.
Insbesondere Markus Märtens, als Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales wie seine Kölner Amtskollegin für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig, zeigte sich besorgt angesichts der zunehmenden Aggression und Radikalisierung von Zuwanderungsgegnern in der öffentlichen Debatte um die Flüchtlingsunterbringung: „Hier zeigt sich, wie schnell verbale Gewalt in gezielte Angriffe auf das Leben von Personen münden kann. Insbesondere Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, die die Versorgung von Flüchtlingen in den Kommunen organisieren und die entsprechenden Maßnahmen öffentlich vertreten müssen, stehen hier im Fokus.“
Auf seine Aufgaben werde der Vorfall zwar keine konkreten Auswirkungen haben. Auch weiterhin werde es z.B. Informationsveranstaltungen zur Flüchtlingsunterbringung für Bürgerinnen und Bürger im gewohnten Rahmen geben, von denen grundsätzlich auch immer die Polizei Kenntnis habe. Auch wenn es keine absolute Sicherheit geben könne, sensibilisiere das Geschehene jedoch dafür, sich gedanklich eines grundsätzlichen Risikos stets bewusst zu bleiben.
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