Leverkusen nimmt erstmals an der Woche des Sehens teil

25.09.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Leverkusen nimmt 2026 erstmals mit einem eigenen Programm an der bundesweiten Woche des Sehens teil. Auf Initiative des Beirats für Menschen mit Behinderungen sind drei Veranstaltungen geplant, die dazu einladen, die Umwelt mit allen Sinnen neu zu entdecken. In Leverkusen leben laut Schwerbehindertenausweis 630 Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit. Zum Programm gehören eine Skulp-Tour in Opladen am 11. Oktober, eine Kräuterwanderung im NaturGut Ophoven am 15. Oktober und eine Klang- und Taststation im Museum Morsbroich am 16. Oktober. Alle Angebote sind auch für Interessierte ohne Sehbeeinträchtigung offen. Zusätzlich bieten der Blinden- und Sehbehindertenverein Rhein-Wupper und Pro Retina Deutschland kostenlose Beratung für Betroffene und Angehörige an.

Auf Initiative des Beirats für Menschen mit Behinderungen beteiligt sich Leverkusen 2026 erstmals mit einem eigenen Veranstaltungsprogramm an der bundesweiten Woche des Sehens. Drei Veranstaltungen laden Leverkusenerinnen und Leverkusener ein, ihre Umwelt mit allen Sinnen neu zu entdecken.

630 Menschen in Leverkusen leben mit Sehbehinderung

Die Woche des Sehens findet jährlich vom 8. bis 15. Oktober statt und informiert über Blindheit, Sehbehinderung und Augengesundheit. In Leverkusen leben laut Schwerbehindertenausweis 630 Menschen, die von einer Sehbehinderung oder Blindheit betroffen sind (Stand: 31.12.2025). Gutes Sehen ist nicht selbstverständlich – das rückt die bundesweite Aktionswoche bewusst in den Fokus.

„Ein Ziel der Woche des Sehens ist es, der Verhütung und Heilung von Augenerkrankungen und Blindheit in Deutschland und in Entwicklungsländern mehr Beachtung zu geben", erklärt Bettina Wigger vom Blinden- und Sehbehindertenverein Rhein-Wupper. Marion Hentschel, Beraterin beim Verein Pro Retina Deutschland, Regionalgruppe Köln, ergänzt: „Zum anderen geht es darum, allen sehbehinderten und blinden Mitmenschen einen gleichberechtigten und barrierefreien Alltag zu ermöglichen."

Die drei Leverkusener Veranstaltungen sind speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Seheinschränkungen angepasst, aber grundsätzlich für alle Interessierten offen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Umwelt tastend, hörend, riechend oder schmeckend zu erleben.

Das Programm im Überblick

Skulp-Tour in Opladen – 11. Oktober 2026, 11:00 bis 12:30 Uhr
Christa Stopp vom Verein „GästeführerInnen Leverkusen und Bergisches Land" führt durch Opladen und macht auf moderne wie historische Kunstwerke im Stadtteil aufmerksam. Die Tour beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Werke und die Geschichten dahinter. Anmeldung unter Tel. 0151/54855004, Gebühr: 9,00 Euro.

Kräuterwanderung im NaturGut Ophoven – 15. Oktober 2026, 15:00 bis 17:00 Uhr
Bei einem Spaziergang über das NaturGut Ophoven lernen die Teilnehmenden Kräuter und Bäume durch Riechen, Fühlen und Schmecken kennen. Heilwirkungen und Verwendungsmöglichkeiten in der Küche stehen ebenso auf dem Programm wie eine kleine Kostprobe – etwa Lavendelgelee oder Maronenmarmelade. Anmeldung unter ophoven.recras.nl, Gebühr: 12,00 Euro.

Schauraum | Klang- und Taststation im Museum Morsbroich – 16. Oktober 2026, 16:00 bis 17:00 Uhr
Im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Ausstellungsdesignerin Christina Bulst wurden Klangübersetzungen von Sammlungsbildern und ergänzende Tastmodelle entwickelt, die Kunstwerke auch für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen erlebbar machen. Bulst und Kunstvermittlerin Lucia Riemenschnitter stellen das Konzept im Gespräch vor. Das Angebot ist anschließend dauerhaft im Museum zugänglich. Anmeldung bis 15. Oktober per Mail an kunstundbildung@museum-morsbroich.de, Gebühr: 10,00 Euro (ermäßigt 5,00 Euro).

Kostenlose Beratung für Betroffene und Angehörige

Unabhängig von der Woche des Sehens bieten zwei Vereine in der Region Beratung an: Der Blinden- und Sehbehindertenverein Rhein-Wupper (BSV RW) hält individuelle Sprechstunden nach telefonischer Absprache ab – kostenlos für Betroffene und Angehörige (Tel. 0214/86906944). Pro Retina Deutschland, Regionalgruppe Köln, berät ebenfalls kostenfrei zu Diagnose, Alltag, Sozialrecht und Hilfsmitteln (Tel. 0163/9666355 oder über den Beratungsfinder auf pro-retina.de).


Ort aus dem Stadtführer: Opladen
Straßen aus dem Artikel: Linde
Themen aus dem Artikel: Blinden- und Sehbehindertenverein

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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