Durchaus erfreulich zeigt sich das Unfalllagebild des ersten Halbjahres 2006 für die Leverkusener Polizei.
So hat sich die Gesamtunfallzahl im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 175 Unfälle (-7 %) reduziert. Auffällig ist der Rückgang bei den Unfällen mit Schwerverletzten. Diese liegen in der Jahresentwicklung sogar bei -53 % oder 28 Unfälle.
"Ich denke, dass vor allem die Aktion "LEV klickt" zu diesem positiven Ergebnis beigetragen hat", erklärte der Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, Polizeidirektor Günter Brodeßer. Im Rahmen dieser Aktion hatten die Leverkusener Beamten seit Anfang des Jahres zahlreiche Autofahrer überprüft und auf die Gurtanlegepflicht hingewiesen. Dabei wurden 913 Gurtmuffel erwischt.
Offensichtlich haben aber auch die Leverkusener Autofahrerinnen und Autofahrer die Zeichen der Zeit erkannt und fahren wesentlich vorausschauender und defensiver.
Die Polizei wird sich auf diesem günstigen Zwischenergebnis allerdings nicht ausruhen. Insbesondere die Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen wie Alkohol am Steuer oder Geschwindigkeitsüberschreitung werden nochmals verstärkt und die Ordnungshüter werden gegen die Unbelehrbaren konsequent einschreiten.
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