In Düsseldorf weltberühmt – so in etwa könnte man die Popularität des für die Residenzstadt Düsseldorf wohl bedeutendsten Fürsten plakativ zusammenfassen. Aber der am Niederrhein residierende pfälzische Kurfürst war ein weit über die Grenzen seines eigentlichen Herrschaftsbereichs hinaus wichtiger Akteur.
Aufgrund der kriegerischen Zeitläufe konnte er nicht Residenz in Heidelberg oder Mannheim nehmen. So blieb er in seiner Geburtsstadt Düsseldorf und baute die kleine Residenzstadt zu einem bedeutenden Fürstensitz aus, gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau aus dem Haus der Medici hielt er hier glanzvoll Hof, pflegte aber auch weiterhin die Kontakte zu seinen zahlreichen Geschwistern.
Lebensleistungen und gescheiterte Projekte Johann Wilhelms, dessen Tod sich im Jahr 2016 zum 300. Mal jährt, sollen in diesem Vortrag dargestellt werden.
Referent: Herr Dr. Benedikt Mauer
Mittwoch, 3. Februar 2016 um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen (Opladen)
Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
Bürgerstiftung Leverkusen fördert Opladener Geschichtsverein mit 15.000 EuroBürgerstiftung Leverkusen fördert OGV-Projekte mit 15.000 EuroReformation und Bauernkrieg: OGV Leverkusen lädt zu Vortrag über Freiheit in der Frühen NeuzeitOGV-Tagesfahrt nach Erkelenz: Stadtgeschichte und Tagebau erleben