Durch unvorsichtiges Rückwärtsfahren hat ein Autofahrer am Mittwoch (06.08.) in Quettingen eine Rollstuhlfahrerin verletzt.
Am Nachmittag wollte die 34-jährige Geschädigte mit ihrem Rollstuhl die Bergstraße überqueren. Plötzlich bemerkte sie einen Pkw-Fahrer, der mit seinem Mercedes rückwärts auf sie zu kam. Obwohl sie noch versuchte, durch Rufen auf sich aufmerksam zu machen, erfasste der Wagen den Rollstuhl und sie fiel auf die Fahrbahn.
Nach ihren Angaben hielt der Autofahrer an und half ihr zurück in den Stuhl. Unmittelbar danach stieg er in das Fahrzeug und fuhr davon.
Zur Behandlung ihrer Verletzungen musste sie später einen Arzt aufsuchen.
Da die Leverkusenerin sich das Kennzeichen merken konnte, waren die Ermittlungen nach dem Fahrer schnell abgeschlossen. Der 19-jährige Leverkusener bestätigte den Sachverhalt. Er gab jedoch an, dass er sich nach dem Befinden der jungen Frau erkundigt habe. Erst nachdem sie ihm gesagt habe, dass sie unverletzt sei, sei er weitergefahren.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des 19-Jährigen wegen Verkehrsunfallflucht beschlagnahmt.
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