Oberbürgermeister Stefan Hebbel ist zu einer dreitägigen Arbeitsreise in die finnische Partnerstadt Oulu aufgebrochen. Im Fokus standen der interkulturelle Austausch und die Vertiefung der seit 1968 bestehenden Städtepartnerschaft.
Nach einem vorherigen Besuch in der Partnerstadt Delphi ist die dreitägige Arbeitsreise von Oberbürgermeister Stefan Hebbel in die finnische Partnerstadt Oulu die zweite offizielle Visite in einer Leverkusener Partnerstadt während seiner laufenden Amtszeit. Eingeladen hatte der Opladener Geschichtsverein von 1979 e. V. Leverkusen (OGV); die Reise fand in Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Leverkusen statt.
Die Verbindung zwischen Leverkusen und Oulu ist besonders eng: Seit 1968 sind beide Städte miteinander verbunden – damit ist Oulu die älteste und am längsten bestehende Partnerstadt Leverkusens. Die Zusammenarbeit konzentriert sich vor allem auf die Bereiche Digitalisierung, Schulbildung und Kultur. Oulu gilt weltweit als Vorreiter für moderne Technologien und sogenannte „Smart City"-Lösungen.
Das Programm der Arbeitsreise war vielfältig: Hebbel besichtigte die neue Polizeidienststelle und Justizvollzugsanstalt in Oulu sowie die frisch renovierte Zentralbibliothek Saari. Zudem kam es zu einem Arbeitstreffen mit Oulus Bürgermeister Ari Alatossava, bei dem beide Seiten Erfahrungen austauschten.
Hebbel betonte die Bedeutung des persönlichen Kontakts: „Eine Städtepartnerschaft lebt nicht nur auf dem Papier, sondern vom echten Dialog. Deshalb war mir vor allem der direkte Austausch mit den Freundinnen und Freunden in Oulu wichtig. Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich der Wert enger Partnerschaften: Aus der freundschaftlichen Zusammenarbeit schöpfen wir wichtige Impulse für die Zukunft."
Die Reise fällt in eine bedeutende Phase für die finnische Hafenstadt: Oulu wird im Jahr 2026 den Titel Kulturhauptstadt Europas tragen. Für die Partnerschaft mit Leverkusen dürfte das zusätzliche Impulse bringen – insbesondere im kulturellen Bereich, in dem beide Städte bereits eng kooperieren. Leverkusenerinnen und Leverkusener können gespannt sein, welche gemeinsamen Projekte sich daraus entwickeln.