Seit 6 Uhr kontrolliert die Polizei Köln am heutigen Mittwoch (12. Oktober) flächendeckend - und diesmal unangekündigt - an zahlreichen Messstellen u.a., in Leverkusen und auf den Autobahnen die gefahrene Geschwindigkeit. Denn nach wie vor gilt die Hauptunfallursache "nicht angepasste Geschwindigkeit" als Killer Nr. 1 im motorisierten Straßenverkehr.
Insgesamt 34 Leverkusener erlitten bei Verkehrsunfällen Verletzungen, davon mussten acht Schwerverletzte stationär in Kliniken aufgenommen werden. Todesopfer waren hier bislang noch nicht zu beklagen.
Bis 17 Uhr kontrollierten nun 20 Polizistinnen und Polizisten insgesamm 1.975 Fahrzeuge in Leverkusen. Hierbei wurden insgesamt 155 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Ein Leverkusener hielt es nicht für unbedingt erforderlich, den Sicherheitsgurt anzulegen und musste ein entsprechendes Verwarngeld in Höhe von 30 Euro entrichten.
1 Fahrzeugführer telefonierte mit dem Handy.
Ein Leverkusener, der es auf dem Europaring (vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit 50km/h) mit immerhin 97 Sachen recht eilig hatte muß mit einem Fahrverbot rechnen.
Ein Fahrzeugführer war - bis zu der jeweiligen Kontrollstelle motorisiert - ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Die Kontrollen werden noch bis 22 Uhr fortgesetzt. Die Polizei Köln beabsichtigt, in der Zukunft häufiger derartige Schwerpunktkontrollen durchzuführen. Denn: Je mehr Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass sie jederzeit und überall kontrolliert werden könnten, mit desto weniger Fehlverhalten ist realistisch zu rechnen.
Und umso weniger Menschen werden wegen zu schnellen Fahrens verletzt oder getötet.
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