In Folge der Reformation wurde im 16. Jahrhundert in einigen der Kirchengemeinden (Neukirchen, Opladen, Bürrig und Schlebusch) im heutigen Stadtgebiet Leverkusens bereits evangelischer Gottesdienst gefeiert. Einzig in Neukirchen blieb die Gemeinde fortan evangelisch während alle anderen Gemeinden zum alten Ritus zurückkehrten. Über 200 Jahre gab es auf dem heutigen Leverkusener Stadtgebiet 6 bzw. 7 katholische und eine evangelische Gemeinde. Die Neukirchener Gemeinde sowie die benachbarte evangelische Kirchengemeinde waren in dieser Zeit Anlaufstelle der Leverkusener Christen im heutigen Stadtgebiet. Erst die rasante Entwicklung der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts brachte neue evangelische Christen ins heutige Stadtgebiet und erforderte die Gründung neuer evangelischer Gemeinden in Opladen, Schlebusch und Wiesdorf. Die weitere Entwicklung des Stadtgebietes im 20. Jahrhundert und insbesondere die hohe Anzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen nach 1945 führte zur weiteren Expansion evangelischer Strukturen in Leverkusen. Diese Entwicklung und die Herausforderungen auf die Gemeinden im 21. Jahrhundert stellt der Vortrag dar.
Eintritt frei. Spenden erbeten.
Mittwoch, 4. Oktober 2017
18:30 Uhr, Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-
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