Weil ein Autofahrer nach einem Unfall vergessen hat die Polizei zu benachrichtigen, musste sein Führerschein sichergestellt werden.
Am Sonntagmorgen entdeckte eine Streifenwagenbesatzung auf der Friedrich-Ebert-Straße in Wiesdorf einen stark beschädigten Laternenmast. Aufgrund der Spuren konnte festgestellt werden, dass ein BMW von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Laterne geprallt war. Die weiteren Ermittlungen führten zunächst nicht zu dem Unfallfahrzeug.
Gegen 10.30 Uhr erschien ein 27-jähriger Leverkusener auf der Wache und erklärte den Beamten, dass er diesen Unfall verursacht habe. Er sei gegen 04.00 Uhr aufgrund von Straßenglätte ins Schleudern gekommen und gegen die Laterne geprallt. Dabei sei sein Fahrzeug sehr stark beschädigt worden.
Sein erster Gedanke sei dann gewesen, seinen Vater zu benachrichtigen, der sein Fahrzeug abgeschleppt habe. Erst sechs Stunden später sei ihm die Idee gekommen auch die Polizei von dem Unfall zu informieren.
Wegen dieser Verkehrsunfallflucht wurde sein Führerschein auf der Wache sichergestellt. Sein Fahrzeug, an dem ein Sachschaden von etwa 11.000,-EUR entstand, wurde anschließend zu den Unfallspuren untersucht.
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