Nachdem in der vergangenen Woche täglich fast 50 Interessierte die Pläne zur „Neuen Stadtmitte“ bei der Bauverwaltung der Stadt Leverkusen eingesehen hatten, stieß die gestrige offene Bürger-Information, die gleichzeitig auch der Auftakt der gesetzlich vorgeschriebenen „frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit“ zur Änderung des Bebauungsplanes war, ebenfalls auf großes Interesse.
Vor mehr als 150 Zuhörern stellte Oberbürgermeister Ernst Küchler in der Bürgerhalle gemeinsam mit Baudezernent Dr. Hans-Eckart Krajewski und Gert Geiger, dem städtischen Projektleiter für das Projekt „Neue Stadtmitte“, die seit Mitte November vorliegenden vier Konzeptionen zur Stadtmitte vor. Ebenfalls anwesend auf dem Podium: Hermann-Josef Kentrup, Vorsitzender der Bezirksvertretung I, und Rolf Junker vom Dortmunder Büro Junker und Kruse, der die Stadt zum Thema Einzelhandel berät.
Projektleiter Gert Geiger stellte die vier Konzeptionen und anschließend den anvisierten Zeitplan vor: Ratsbeschluss am 12. Dezember, unmittelbar danach Abschluss einer Optionsvereinbarung mit ECE.
Zur Frage der Größe des Einkaufszentrums bekräftigte Gert Geiger gegenüber Dirk Kranefuss, dem Geschäftsführer des hiesigen „Galeria-Kaufhof“, dass in der Optionsvereinbarung eine Obergrenze der Nettoverkaufsfläche vereinbart werde. Das ECE-Konzept sieht 500 Stellplätze voraus, dies ist ein Plus von 250 gegenüber dem aktuellen Bestand. Abschließend bekräftigte Baudezernent Krajewski, dass innerhalb der „Neuen Stadtmitte“ in jedem Fall auch ausreichende Freiflächen und Begrünung vorgesehen seien und lud die Zuhörer zum weiteren Dialog zu diesem Thema ein.