Praxis des Kardiologen Bernhard Rappert zum „Björn-Steiger-Zentrum“ in Leverkusen ernannt


Archivmeldung aus dem Jahr 2004
Veröffentlicht: 30.07.2004 // Quelle: Stadtverwaltung

„Kampf dem Herztod“ lautet die Initiative der „Björn-Steiger-Stiftung“ in Zusammenarbeit mit der „Fleischhacker GmbH & Co. KG“ zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes. Zur Unterstützung dieser Initiative wurde am 28. Juli im Gesundheitshaus Leverkusen die Praxis des Kardiologen Bernhard Rappert zum „Björn-Steiger-Zentrum“ in Leverkusen ernannt. Gleichzeitig fand die Eröffnung der Ausstellung „Gesundheit weltweit“ des Freundeskreises Indianerhilfe e. V. unter dem Vorsitz von Dr. Rappert statt.

Jährlich sterben rund 130.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Damit ist er die häufigste Todesursache in Deutschland außerhalb der Krankenhäuser.

Um der „Todesfalle Nummer eins“ endlich den Schrecken zu nehmen und die Zahl ihrer Opfer künftig zu senken, sieht die Initiative „Kampf dem Herztod“ vor, in kardiologischen Fachkliniken und –praxen bundesweit 200 „Björn-Steiger-Zentren“ zu errichten. Dabei sollen nur ausgewählte, besonders qualifizierte Einrichtungen mit herausragender Kompetenz den Titel „Björn-Steiger-Zentrum“ tragen.

In den Zentren sollen künftig Schulungsmaßnahmen gegen den plötzlichen Herztod durchgeführt und erlernt sowie Informationen über das Thema „Plötzlicher Herztod“ weitergegeben werden. Im Mittelpunkt einer jeden Schulung steht das sogenannte „Home-Defi-Projekt“. Besucher der „Björn-Steiger-Zentren“ lernen, wie sie mit dem lebensrettenden Defibrillator, einem schnellen Wiederbelebungsgerät, umgehen müssen und worauf es in den ersten Minuten nach einem plötzlichen Herzversagen ankommt.

Auch die Stadt Leverkusen unterstützte die Initiative gegen den tückischen Herztod. Nachdem die „Björn-Steiger-Stiftung“ der Feuerwehr Leverkusen über die Bezirksregierung zwei Defibrillatoren zur weiteren Verwendung geschenkt hatte, gab die Stadt diese an das „Deutsche Rote Kreuz“ und an den „Malteser-Hilfsdienst“ zur Unterstützung derer Arbeit weiter.

Oberbürgermeister Hebbel, der die Schirmherrschaft für die zudem eröffnete Ausstellung „Gesundheit weltweit“ übernommen hatte, erklärte in seiner Rede, dass die Stadt stolz sei, mit der Praxis von Dr. Rappert neben der Universitätsklinik Essen und dem Klinikum Krefeld eine der ersten „Björn-Steiger-Zentren“ in Deutschland aufzuweisen. Daneben lobte er die zahlreichen bisherigen Erfolge der „Björn-Steiger-Stiftung“ für eine umfassende Verbesserung der Notfallhilfe in Deutschland. So habe es die Stiftung 1969 beispielsweise geschafft, den flächendeckenden Funksprechverkehr im deutschen Krankentransport einzuführen. Heute sei es „kaum vorstellbar, dass 1969 bereits jedes Taxi einen Sprechfunk besaß, für die Notfallhilfe dafür aber kein Geld vorhanden war“, sagte Hebbel in seiner Rede.

Zur Eröffnung des „Björn-Steiger-Zentrums“ und der Ausstellung „Gesundheit weltweit“, welche die medizinische Entwicklung bei Indianervölkern in Südamerika zeigt, waren neben dem Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen und Herrn Dr. Rappert die Initiatoren der Aktion „Kampf dem Herztod“ Herr Siegfried Steiger sowie Herr und Frau Fleischhacker erschienen.

Siegfried Steiger, dessen Sohn 1969 durch den plötzlichen Herztod ums Leben kam, hatte die „Björn-Steiger-Stiftung“ gegründet, um die Misstände im deutschen Notfalldienst zu beseitigen. Seit 1969 setzen er und seine Frau sich permanent für Verbesserungen im Not- und Rettungsdienst ein.

Mit der Initiative „Kampf dem Herztod“ will Steiger erreichen, dass der Umgang mit dem Defibrillator in Deutschland eine Selbstverständlichkeit wird, ähnlich wie der Umgang mit einem Feuerlöscher, der nahezu in jedem Haushalt anzufinden ist.


Ort aus dem Stadtführer: Klinikum
Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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