Mit dem 20. Juni 1948 veränderte sich schlagartig die Wirtschaftslage in Westdeutschland - die Einführung der Deutschen Mark (DM) in den drei westlichen Besatzungszonen war nicht nur eine "Währungsreform" oder die Umstellung von einer Währung auf eine andere, sondern belebte die Wirtschaft durch die Ablösung einer inflationären Währung. Zudem verschwanden der bis dahin grassierende Schwarzmarkt, die Zurückhaltung von Waren und die Bewirtschaftung. 1948 wurden wirtschaftliche Kräfte frei gesetzt, die zwar eine temporäre Preiserhöhung und einen kurzfristigen Anstieg an Arbeitslosen verursachte, aber andererseits wurden die Gewinne der Unternehmen investiert und damit die Wirtschaft angekurbelt. Wie sah die Situation 1948 im Rheinland aus? Welche Auswirkungen hatte die Währungsreform auf Industrie und Bevölkerung in Westdeutschland? Diese und andere Fragen beantwortet der Vortrag.
Der Eintritt ist frei, der OGV freut sich jedoch über jeden Spender.
Referent: Dr. Ulrich S. Soénius, Vorstand und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln
Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
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