Mit dem in den Städten Münster und Osnabrück im Jahr 1648 geschlossenen „Westfälischen Frieden“ endete der Dreißigjährige Krieg. Aus rheinischer Perspektive reichte der Konflikt aber noch weiter zurück. Bereits seit 1568 hatte der spanisch-niederländische Krieg, der sogenannte Achtzigjährige Krieg, das Rheinland phasenweise schwer in Mitleidenschaft gezogen. Obgleich der König von Spanien im Vertrag von Münster die Souveränität der Niederländischen Generalstaaten anerkannte, blieben zahlreiche, strategisch wichtige Städte im Rheinland, darunter Jülich, von spanischen Truppen besetzt.
Auch wenn zwischen 1618 und 1648 das Rheinland im Windschatten der großen militärischen Aktionen des Dreißigjährigen Kriegs blieb, drangsalierten Truppendurchzüge permanent die Bevölkerung auf dem Lande. Die Reichsstadt Köln dagegen profitierte vom Waffenhandel mit allen Kriegsparteien und von dem Umstand, dass es als ein bedeutendes Zentrum der diplomatischen Aktivitäten fungierte, die parallel zu den Kriegszügen stattfanden.
Der Eintritt ist frei, der OGV freut sich jedoch über jeden Spender.
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